Blumenstrauß mit Tulpe, Ranukel, Kirschblüte & Lenzrose

Wie frisch gepflückt und locker gesteckt: Unser Strauß des Monats bringt den Frühling in jedes Wohnzimmer. Tulpen sorgen hier für starke Farben und Kirschblüten für einen zarten Duft.

Tulpe, Kirschblüte, Ranunkel, Lenzrose, Eleganznelke, Kaiserkrone und Skabiose

Die Tulpen füllen den Raum mit einer prallen Portion Farbe und die langstieligen Außreißer schaffen einen natürlichen Look. Kleiner Tipp: Frühlingsblumen vertragen sich gut mit etwas Landhaus-Charme.

Pflegetipps für Frühlingsblumen in der Vase und im Garten

So klappt’s garantiert: Frühlingsblumen stehen im Haus am liebsten kühl und immer in respektvollem Abstand von der Heizung. Wichtig sind Gefäße und Erde mit gutem Wasserabzug, denn auf Staunässe reagieren die Zwiebeln der Frühlingsblumen sofort beleidigt und beginnen zu faulen. Im Garten fühlen sich Frühlingsblumen an sonnigen bis halbschattigen und ebenfalls wasserdurchlässigen Plätzen wohl. An die Erde stellen Frühlingsblumen keine besonderen Ansprüche.

Frisch gekaufte Frühlingsblumen in Schalen und Töpfen müssen Sie nicht düngen. Nach der Blüte können Sie die Pflanzen im Garten oder in Balkonkästen auspflanzen, wo sie nächstes Jahr wieder blühen werden. Und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!  Im Garten wachsende Frühlingsblumen bekommen eine Hand voll mineralischen Dünger, sobald sich deren Blätter aus dem Boden wagen. Achtung, verteilen Sie den Dünger auf dem Boden, es dürfen keine Düngerkörner in den Blattachseln der Frühlingsblumen liegen bleiben.

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Schneeglöckchen (Galanthus)

Das niedliche Schneeglöckchen ist jedem ein Begriff. Es zählt nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den beliebtesten Frühblühern unserer Gärten. Dies liegt vor allem an seiner zarten Erscheinung mit den weißen Blüten und der Frühlingsstimmung, die es verbreitet. Beheimatet ist es in Europa und Westasien.

white snowdrop

Wuchsform:

Die charakteristische Blütenform kennt jeder: Ovale weiße Blütenglöckchen, die an zarten grünen Stielen hängen. Die Blüten blitzen ab Januar bis Februar hervor.

Standortansprüche:

Am besten im Schatten von Laubgehölzen; zur Blütezeit wird Licht benötigt; Bodenverhältnisse sind am besten frisch bis feucht, nährstoffreich und lehmig.

Pflege:

Entweder im Herbst als Zwiebel oder im Februar/März nach Blüte als Pflanze setzen. Zwiebeln zwischen 6 und 8 cm tief und im Abstand von ungefähr 10 cm pflanzen. Die Vermehrung erfolgt von selbst.

Besondere Sorten oder Gruppen:

Die Schneeglöckchen bilden innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse eine eigene Pflanzengattung. Zu dieser Gattung zählen ungefähr 20 Arten, z.B.:
Zierliches Schneeglöckchen: aus Bulgarien, Rumänien, Griechenland, südwestliche Ukraine
Kleines Schneeglöckchen: aus Europa von den Pyrenäen bis zur Ukraine
Königin-Olga-Schneeglöckchen: aus Nordwest Sizilien; nordwestliche und westliche Balkaninseln

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Wie Schnittblumen länger frisch bleiben

Die Enttäuschung ist groß, wenn Schnittblumen bereits nach einigen Tagen welken. So bleiben Sie länger frisch.

1. Schnittblumen richtig anschneiden

Eine der wichtigsten Vorbereitungen, damit Schnittblumen frisch bleiben, ist der Anschnitt mit einem scharfen Messer. Ruhig drei Zentimeter abschneiden. So wird ein maximaler Wassersog ermöglicht. Schräger oder gerader Anschnitt? Weit verbreitet ist die Meinung, dass beim schrägen Anschnitt die Blumen mehr Wasser aufnehmen können – Quatsch! Holzige Stiele werden schräg angeschnitten, weil das einfacher geht. Somit gilt: Harte Stängel schräg abschneiden, weiche Stängel gerade. Auch das Anklopfen holziger Stiele mit einem Hammer ist ungeeignet, da so viele Zellen zerstört werden, die Leitbahnen verstopfen und Nahrung für Mikroorganismen bieten. Das Einschneiden oder Einritzen der Stiele ist bei Alpenveilchen und Christrosen eine sinnvolle Alternative zum Anschnitt.

2. Verdunstung entgegenwirken

Nach dem Anschnitt sollten die Schnittblumen unverzüglich in handwarmes Wasser gestellt werden, damit keine Luft in die Pflanzenkanäle gelangt. Durch Besprühen mit Wasser kann die Luftfeuchtigkeit zusätzlich erhöht werden und durch das Senken der Raumtemperatur – oder das nächtliche Kaltstellen – kann dem Wassermangel vorgebeugt werden. Verstopften Leitbahnen kann durch erneutes Anschneiden entgegengewirkt werden.

3. Mikroorganismen vermeiden

Wichtig: Es sollten keine Blätter im Wasser hängen. Ursache für schnelles Verwelken ist die Bildung des Reifegases Ethylen aus Früchten oder Pflanzenteilen. Knipsen Sie darum die unteren Blätter ab und achten Sie darauf, dass nur der Stiel im Wasser steht. Stellen Sie die Vase mit dem Blumenstrauß nicht direkt neben einer Schale mit Obst auf. Die Zugabe von Blumenfrischhaltemittel versorgt die Blumen nicht nur mit Nährstoffen, sondern verhindert auch die Entstehung von Bakterien.

4. Vorsicht mit Zusätzen

Es kursieren viele Hausmittel – Zucker, Aspirin, Spülmittel – die als Zugabe ins Blumenwasser die Schnittblumen länger frisch halten sollen. In der Praxis bewährt haben sich diese Mittelchen allerdings nicht. Im Gegenteil: Überdosierung, gerade bei Zucker, begünstigt eher die Bildung für Mikroorganismen, was wiederum zum schnellen Verwelken führt.

Blumenfrischhaltemittel, die Blumensträußen oft angeheftet werden, enthalten bakterien- und pilzhemmende Stoffe, darüber hinaus behindern sie Vorgänge in der Pflanze, die zu Leitbahnblockaden und Ethylenproduktion führen. Schnittblumen halten dadurch ungefähr zwei Drittel länger; im Winter unter Umständen sogar mehr als doppelt so lange, als in reinem Wasser. Das Wasser bleibt weitgehend klar, es kann lediglich ein weißer Niederschlag im Wasser auftreten. Dies sind gebundene Pflanzenteile und -säfte sowie Ausflockungen aus dem Leitungswasser.

Einfachste Maßnahme, damit Schnittblumen lange frisch bleiben: Wasser täglich wechseln und die Stiele eher noch einmal mit einem scharfen Messer anschneiden.

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Kübelpflanzen: Pflegetipps fürs Winterquartier

Wer Kübelpflanzen wie Oleander, Palmen und Zitrusarten jetzt noch im Garten hat, bringt sie schnellstmöglich ins Winterquartier, damit keine Frostschäden entstehen. Nur einige Pflanzen sind robust genug und überleben auch im Freien. So überwintern Sie Kübelpflanzen richtig.

Den Sommer über schmücken Kübelpflanzen unsere Terrassen und verbreiten einen Hauch von Süden. Doch die Überwinterung der Exoten und Sonnenanbeter stellt einige Ansprüche an die Pflege. Schließlich stammt fast alles, was sich in der warmen Jahreszeit bei uns wohlfühlt aus anderen Klimaregionen. Große Temperaturschwankungen, wie sie in Mitteleuropa den Jahresgang bestimmen, vertragen diese Pflanzen nur schwer, vor allem strenger Frost (unter –5 Grad) kann sie bis zum Absterben schädigen.

Welches Winterquartier für Kübelpflanzen?

  • Das beste Winterquartier ist ein kaltes Gewächshaus. Die Töpfe stellt man dicht an dicht auf, bei drohender Rekordkälte zusätzlichen Schutz aus Textilplanen oder zerknüllten Zeitungen anbringen.
  • Überwinterungsplätze wie Keller oder Garage sind oft zu dunkel und/oder zu warm. Lichtmangel lässt sich mit Speziallampen beheben. Gegen trockene Luft helfen Verdunster bzw. Wasserschalen.
  • Ist der Überwinterungsplatz nicht ideal, lässt die nächste Schädlingsinvasion nicht lange auf sich warten. Oleander beispielsweise verträgt keine Zugluft und wird an Standorten in Treppenhäusern bald von Spinnmilben befallen.
  • Glücklich, wer einen Wintergarten besitzt und dort die Pflanzen überwintern können.
  • Freilandhibiskus, Oleander und manche Feigenarten überleben in wärmeren Gegenden den Winter sogar draußen, wenn Sie sie mit Vlies oder einer Laubabdeckung schützen.

Tipps fürs Überwintern auf Balkon und Terrasse

  • Ein paar Frostgrade vertragen die Pflanzen noch eher als die (Terrakotta-)Kübel. Deshalb müssen die Pflanzgefäße frostfest (besonders bei Kunststoff- und Keramikgefäßen beachten) sein, da sie sonst zerspringen. Terrakotta ist nur nach bestimmten Brennmethoden frosthart.
  • Um das Durchfrieren des Wurzelballens zu vermeiden, sollten die Pflanzgefäße nicht von allen Seiten der kalten Luft ausgesetzt werden. Also: Balkonkästen von der Balkonbrüstung abhängen und auf den Boden stellen, Kübel zusammenrücken und am besten an eine geschützte Stelle an der Hauswand platzieren.
  • Gut ist eine isolierende Schicht aus Holz, dicker Pappe oder Styropor unter dem Gefäß.
  • In rauen Lagen oder in Gegenden mit langanhaltenden Frostperioden ist das Eingraben der Töpfe im Garten die sicherste Methode: Ist dies nicht möglich, wie etwa bei Kletterpflanzen, wird der Topf wärmegedämmt. Dazu packen Sie isolierendes Material wie Styropor, Zeitungen oder Stroh um den Topf und umwickeln den Kübel (nicht die Pflanze!) anschließend mit Luftpolsterfolie. Von oben deckt eine dicke Schicht Laub oder Rindenmulch die Erde ab.
  • Dekorativer sieht es aus, wenn Sie anstatt der Folie Maschendraht zum Befestigen der Laub- oder Strohisolierung verwenden, bringt aber weniger Dämmung. Ist zusätzlich ein Schutz der Pflanze notwendig, niemals luftundurchlässiges Material verwenden – das erhöht die Gefahr eines Pilzbefalles. Die Veredelungsstelle eines Rosenbäumchens schützen Sie durch Tannenzweige.

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Heidekraut: Herbst-Feuerwerk in Violett und Purpur

Herbst hat Heidekraut seinen großen Auftritt: Die kleinen Sträucher sorgen für gute Laune in der Tristesse der nasskalten Jahreszeit. Alles, was Sie über Pflege und Gestaltung der Erika-Pflanze wissen müssen.

Heidelandschaft en miniature

Heidegärten werden immer beliebter. Sie sind anspruchslos, pflegeleicht und bieten – mit der richtigen Sortenauswahl – fast das ganze Jahr über einen abwechslungsreichen Anblick. Wer einen größeren Heidegarten plant, kann leichte Hügel und Sandwege in die Gestaltung aufnehmen, um das natürliche Aussehen von Heidelandschaften nachzubilden. Auch Findlinge oder mächtige Baumwurzeln bieten die Möglichkeit, natürliche Formen und Strukturen in den Heidegarten zu bringen. Solche Elemente lassen sich auch hervorragend in kleinere Gärten integrieren. Blühende Heidegärten sind nicht nur eine Augenweide, sondern gleichzeitig wertvoller Lebensraum für viele Insekten, Vögel und andere interessante Kleinstlebewesen.

Heidekraut im Steinbeet

Pflege- und Pflanztipps für Heide

  • Heidegärten benötigen viel Sonne, daher ist eine Südlage ideal.
  • Bei anhaltender Trockenheit muss zusätzlich gewässert werden, damit die Pflanzen nicht austrocknen.
  • Pflanzen Sie Heidekraut immer in nach Sorten geordneten Gruppen, um den für Heidebeete typischen Farbenteppich zu erzielen. Achten Sie jedoch darauf, die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinander zu setzen, da die einzelnen Exemplare Platz für ihre Entwicklung benötigen.
  • Bei Neupflanzung empfehlen sich 10 bis 12 Pflanzen pro Quadratmeter. Berücksichtigen Sie schon vor der Pflanzung die Blütezeiten, Blüten- und Laubfarbe sowie die Wuchskraft der einzelnen Sorten, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
  • Zwischenräume mit Rindenmulch abdecken bis sich ein geschlossener Heideteppich gebildet hat, so hat Unkraut keine Chance

Grenzlandgarten – Ein neuer Sitzplatz entsteht

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Der Grenzlandgarten soll einen neuen Sitzplatz bekommen. Dafür legen die Paasens eine Pergola aus Edelkastanienholz an.

Einladender Vorgarten

Kletterpflanze namens „Rosenkleid“

Kletterpflanze namens „Rosenkleid“

Schon der Vorgarten präsentiert sich in toller Pracht und wirkt ausgesprochen einladend. Zwei Annabelle-Hortensien leuchten schon von weitem und geschwungene Buchshecken bilden den Rahmen für viele Beetrosen und Lavendelbüsche. An kleinen Rosenobelisken ranken hübsche Kletterpflanzen empor mit dem Namen „Rosenkleid“. Dahinter verbirgt sich Rhodochiton atrosanguineus, eine mehrjährige Pflanze aus Mexiko, die allerdings nicht winterhart ist. Bei uns wird sie meistens im zeitigen Frühjahr aus Samen vorgezogen. Auffällig sind die röhrenförmigen Blüten und die glockenförmigen Kelchblätter, die noch lange nach den eigentlichen Blüten ihre Farbe behalten. Das Rosenkleid bleibt attraktiv bis in den Oktober hinein.

Hinter dem Haus gibt es einen idyllischen Staudengarten im englischen Stil und am kleinen Teich schließt sich das rustikale Gartenhaus an. Dahinter gelangt man zum herrlichen Gemüsegarten. Das Besondere ist, dass der Garten inzwischen ein Gemeinschaftsprojekt ist, bei dem auch die drei Söhne mitmachen. Sven etwa hat einen „Männergarten“ nach seinen Vorstellungen geschaffen: Üppige Staudenbeete in Kombination mit Rosen. Gerade Kanten und Wege hat er angelegt und einen schönen Sitzplatz mit Gartenbank. Doch etwas hatte ihn gestört: Eine üppige und breit gewachsene Thuja wirkte deplatziert.

Der neue Sitzplatz

Die Thuja wurde inzwischen gefällt und der Wurzelstock ausgegraben. An deren Stelle soll mit Vater Goswins Hilfe ein Sitzplatz entstehen. Um dem Ganzen einen Rahmen und eine Grenze zu geben, sind rund um den Platz alte Dachziegeln zu zwei Dritteln eingegraben worden. Dazwischen wird nun eine wasserdurchlässige Folie ausgebreitet und mit Heringen fixiert, auf dieser Folie wird Pinienrinde verteilt. Gegenüber gewöhnlichem Rindenmulch aus Fichte habe Pinienrinde den Vorteil, dass es langsamer verrottet und nicht so häufig erneuert werden muss, verrät Goswin Paasen. Außerdem sieht es auch gut aus.

Zuvor schon waren sechs Kastanienpfähle ringsum eingegraben worden und an den oberen Enden haben Vater und Sohn jeweils mehrere Kastanienruten befestigt. Die werden nun über Kreuz miteinander verbunden, sodass eine Pergola entsteht. Das Holz der Edelkastanie (Castanea sativa) gilt als sehr dauerhaft und verrottungsfest, lässt sich allerdings auch leicht spalten. Deswegen müsse man beim Einschlagen der Pfähle sehr vorsichtig sein, sagt Goswin Paasen. Die Paasens haben Kastanienholz auch an anderen Stellen im Garten verwendet, zum Beispiel für hübsche Staketenzäune. Die Pergola soll unter anderem durch eine hübsche, gelbblühende Ramblerrose eingehüllt werden. Die Sorte ‘Malvern Hills‘ gehört zu den wenigen Ramblern, die mehrmals blühen und stammt vom englischen Züchter David Austin. Zwei antike Eisenstühle und ein Tisch komplettieren den neuen Sitzplatz im „Männergarten“.

Die Hühnerschar der Paasens

Gleich in der Nähe des neuen Sitzplatzes, hinter einem Staketenzaun, leben die Hühner der Paasens. Sie werden unter anderem auch mit allen möglichen Gemüseresten aus dem Garten bestens versorgt. Der Stall besteht aus einem umfunktionierten Bauwagen, im Hühnerauslauf befindet sich auch der große Komposthaufen. Goswin Paasen verrät, dass die Hühnerschar aus mehreren Rassen besteht, die er auf einem Wochenmarkt in der Nähe erstanden hat. Zu finden sind hier sehr zutrauliche Sussexhühner, außerdem Brahma und Marans. Letztere legen wunderschöne rostbraune Eier und stammen aus der Region um Marans in Westfrankreich.

Hochbeet aus Kastanienholz

Hochbeet

Angelika Paasen erläutert die Bauweise des Hochbeetes.

Um nicht nur am Boden, sondern auch in angenehmer Arbeitshöhe Gemüse und Blumen ziehen zu können, wurde ein großes Hochbeet angelegt. Angelika Paasen verrät, dass auch hierfür Edelkastanienpfosten verwendet wurden. Die 140 cmlangen Hölzer wurden rund 60 cm tief in den Boden eingegraben und mit einem umlaufenden verzinkten Draht fixiert. Für die nötige Stabilität sorgen weitere Drähte, die innen alle 80 cmquer gespannt sind. Mit den Kastanienpfosten lässt sich die Form des Hochbeetes sogar individuell gestalten und den Gegebenheiten anpassen. Es muss nicht immer rechteckig sein.

Das Hochbeet ist innen mit einer Folie ausgekleidet, und befüllt wurde es mit dem sandigen Gartenboden. Es besteht hier also keine Gefahr, dass er zu sehr vernässt. Der Boden wurde bewusst nicht bis zum oberen Rand aufgefüllt. So kann im Frühjahr eine Folie drüber gespannt werden und aus dem Hochbeet wird so ein Frühbeet. Angelika Paasen hat auch etliche Kapuzinerkressen ins Hochbeet gepflanzt, die nun malerisch herabhängen.

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Rosen im Kübel

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Kletterrosen sind nicht geeignet als Kübelpflanzen, dafür alle Zwerg,- Halb,- und Hochstamm-Sorten, so wie Kaskadenrosen. Grundsätzlich lieben Rose die Sonne und sind nicht für reine Schattenplätze geeignet. Der Kübel für eine Rose sollte mindestens 40 Zentimeter Durchmesser und 50 Zentimeter Höhe haben, damit die tiefwurzelnde Pflanze ein paar Jahre im Kübel bleiben kann. Ideal ist eine zylindrische Kübelform für einen guten Wasserabzug.

Rosen richtig pflanzen

Unten im Topf sollte mit Blähton eine Drainageschicht gelegt werden. Darüber kommt dann eine gute Kübelerde. Ideal ist eine strukturreiche Rosenerde, die ganz nach dem Bedürfnis der Pflanze die richtige Menge an Dünger freigibt. Rosen benötigen die richtige Pflanztiefe. Dabei sollte die Veredlungsstelle mindestens drei Zentimeter unter die Erde gepflanzt werden. Zusätzlich sollten Sie noch einen Zentimeter tiefen Gießrand mit einrechnen. Stellen Sie Rosenkübel nie auf Untersetzer, sondern auf Leisten oder Tonfüße. Bei Untersetzern besteht die Gefahr der Staunässe, was Rosenwurzeln gar nicht mögen.

Rosane Rosenblüte mit Biene

Die Königin der Gartenblume ist auch geeignet als Kübelplfanze auf Balkon und Terrasse.

Die richtigen Begleiter für Rosen

Ob im Kübel oder im Beet: Für Rosen gibt es ideale Begleitpflanzen. Das sind Stauden wie Katzenminze, Glockenblumen, Lobelien oder Bergbohnenkraut. Im Kübel ist ein guter Tipp, die Stauden in ihren Töpfen beizupflanzen. So können sich die Stauden nicht zu sehr ausdehnen und die Rosen behalten ausreichend Platz für ihre Wurzeln. Lavendel ist nicht geeignet als Rosenbegleiter. Denn Lavendel mag es genau umgekehrt wie die Rose: Lavendel mag es trocken und nährstoffarm.

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Moderne Gartengestaltung: Die optimale Nutzung der Farben

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Die moderne Gartengestaltung ist nüchterner, dient als Erweiterung des Wohnraums und wirkt oft monochrom.  Das heißt, die prachtvolle Erscheinung in vielen verschiedenen Nuancen ist nicht so üblich im modern gestalteten Garten wie in traditionellen Konzepten. Dennoch bleiben die Farben von großer Bedeutung fürs moderne Gartendesign. Heute widmen wir uns diesem Thema. Im Allgemeinen gilt es: Die Regeln der Inneneinrichtung müssen draußen eingesetzt werden. Durch die Farben können Sie etwa einen monochromen Hintergrund schaffen. Damit lassen sich ebenfalls wunderbar grelle Akzente setzen.

Wie Sie die Schattierungen effektiv und trendy einsetzen, erfahren Sie in den nächsten Zeilen.

Wünschen Sie eine monochrome oder eine bunte Farbpalette für Ihren Garten?

naturgarten mit vielen farben

Planen Sie vorsichtig die Farbpalette

Genauso wie im Innendesign sollten Sie die Farbpalette vorsichtig planen. Welche Hintergrundfarbe gefällt Ihnen am besten? Wollen Sie bestimmte Zonen durch gewisse Schattierungen hervorheben? Oder möchten Sie mit diesen lieber Akzente setzen. Würden Sie auf fließende Übergänge zwischen den verschiedenen Farbtönen setzen oder sehnen sie sich nach belebenden Kontrasten?

Stellen Sie sich alle diese Fragen, bevor Sie mit der Planung beginnen.

Schenken Sie sich Farbenpracht durch Rosen in verschiedenen Farben

rosen verschiedener farben


Moderne Gartengestaltung: Bestimmen Sie die Dreh- und Angelpunkte mit Farben

Durch die Farben können Sie für dramatische Effekte und interessante Dreh- und Angelpunkte sorgen. Pflanzen Sie bloß verschiedene „Flecken“ mit verschiedenen grellen Farben. Lassen Sie die Kontraste bei Nuancen und Textur gut zur Geltung kommen.

Planen Sie richtig den Garten, kann er Sie in jeder Saison mit verschiedenen Farben bezaubern

grün und andere farben

Berücksichtigen Sie die Veränderungen der Saisons

Bekanntermaßen blühen verschiedene Blumenarten zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Auch die Farbe der Stäbe und der Blätter verändern sich. Planen Sie Ihre Gartengestaltung so, dass es genug dramatische farbige Effekte das ganze Jahr über gibt.

Die farbige Gartengestaltung kann duchaus pflegeleicht sein

feurige nuancen der erde und der steine


Passen Sie die Gartengestaltung an Ihren Alltag an!

Wann genießen Sie am meisten den Garten? Ist er morgens oder abends am schönsten? Grelle Farben werden Sie sofort nach dem Aufstehen aufmuntern. Ideal für den abendlichen Genuss wären silberne Blätter und weiße Blüten. Nachts verbreiten diese wunderbaren Schimmer.

Orange, Gelb und andere helle Schattierungen sorgen für mehr Licht im Garten

viele verschiedene feurige farben

Erhellen Sie den Garten durch feurige Nuancen

Durch feurige Farbtöne wie Rot, Gelb, Orange und andere schaffen Sie zum einen tolle Akzente. Weiterhin wirkt dank dieser jeder Garten heller und dadurch einladender. Deswegen sollte man auf die warmen Farben in einem modernen Außenbereich keineswegs verzichten. Besonders wichtig ist der Einsatz solcher Farben in den schattigen Ecken Ihres Gartens.

Einfarbige Pflanzenbeete verleihen dem Ganzen Tiefe und Fülle

gruppen in farben strategie

Gartengestaltung in Schichten

Setzen Sie auf die Schichten in der modernen Gartengestaltung, verleihen Sie dieser Tiefe! Mit dieser Methode wird die Gartengestaltung selbst auf kleiner Fläche üppiger.

Prachtvolle vertikale Gartengestaltung

vertikaler garten mit kleinen blumentöpfen

Vertikale Bepflanzung

Unterschätzen Sie nicht das Potenzial der vertikalen Bepflanzung. Moderne Gartengestaltung wird immer praktischer. Damit können Sie die grüne Natur genießen und zugleich Ihre Fassade verschönern.

Die neutralen Farben lassen die Formen kunstvoll wirken

braun und grün und pastell

Die Grenzen zwischen Kunst und Natur verschwimmen

Trennen Sie nicht zu streng zwischen Kunst und Natur im Garten. Lassen Sie diese zusammen ein einheitliches Konzept ausmachen. Das können Sie durch die farbige Gestaltung der Outdoor-Möbel, bzw. der Auswahl der Farben bei den Pflanzen erreichen. Wenn Sie damit geschickt umgehen, werden Sie zusammen eine fabelhafte und vollkommene Einheit bekommen.

Ein kleines buntes Detail kann im Garten einen großen Unterschied machen

blüten in verschiedenen farben

Wenn Sie mit der großen Planung fertig sind, setzen Sie hier und da überraschende Farbakzente. Das wird Ihren Garten individualisieren und ihm eine einheitliche Erscheinung verleihen.

Im Allgemeinen stellen wir bei der modernen Gartengestaltung fest, dass die Pflanzen an sich eine untergeordnete Rolle spielen. Ihre Auswahl unterliegt dem Zweck, den Außenbereich als eine Erweiterung des Wohnraums einzurichten. Beim Thema  „Farbe“ wird dies um Einiges deutlicher.

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blumentöpfe und anderes

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Gartenideen mit Dusche – Einen außerordentlichen Außenbereich gestalten

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Gartenideen – Dusche im Garten installieren

Sie brauchen eine Sommererfrischung, doch der Strand ist sehr weit weg und Sie können sich zurzeit kein Schwimmbad leisten? Keine Sorge: Hier kommt die Lösung! Sie können eine improvisierte Duschkabine oder einfach eine Dusche im Garten installieren. Dies sorgt sowohl für die so ersehnte Erfrischung, als auch für mehr Attraktivität.

 

Einen luxuriösen Außenbereich mit Dusche gestalten

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Modell der Dusche aussuchen

Suchen Sie zuerst ein passendes Modell der Dusche für den Garten aus. Hierbei müssen Sie folgende Hauptentscheidung treffen: Soll die Dusche an der Wand angebracht werden oder mit einem Gestell sein?

Die Duche an die Wand montieren

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Einzißartige Duschkabine mit Hocker

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Leisten Sie sich den erwünschten Komfort

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Dann haben Sie die stilistische Frage, die ebenfalls sehr wichtig ist. Wenn es sich nur um eine Dusche handelt, dann muss sich diese in Ihren Stil gut einschreiben können. Sie kann aber ganz einfach sein, wenn Sie diese umschränken. Dann fällt die stilistische Frage eher bei der Auswahl der Duschkabine.

In der Nähe von einer Wasserquelle

Bemühen Sie sich, dass sich die Dusche an einer Stelle mit leichtem Zugang zu Wasser befindet. So wird die Installation leicht klappen und die Schläuche werden die ansprechende Erscheinung von Ihrem Außenambiente nicht beeinträchtigen können.

Die Installation selbst

Die Basis, an welcher Sie die Dusche anbringen, sollte sehr fest sein. Es kann sich um eine Wand oder um den Boden handeln. In allen Fällen muss die Einrichtung fest sein. Ansonsten kann dies sogar gefährlich beim Duschen werden.

Dekosteine als Paravent für die Dusche

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Gestalten Sie einen tollen Spa Bereich im Außenbereich

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Eine Linie markieren

Falls Sie die Dusche auf dem Boden installieren, zeichnen Sie eine Linie an der Stelle, wo diese die Basis ansetzen kann. Mit Hilfe von einem Bohrer machen Sie zwei Löcher für die Basis. Schlagen Sie dann mit Hilfe von einem Hammer die Vorrichtungen, welche das Duschgestell festhalten werden, in den Boden ein.

Kreative Idee für die Dusche im Garten

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Sobald Sie sicher sind, dass das Gestell richtig steht, müssten Sie nun die Dusche selber anbringen. Probieren Sie aus, ob alles richtig funktioniert! Wir wünschen Ihnen einen tollen und frischen Sommer.

Die Dusche im Garten nach dem Sommer

Es kann sein, dass die Dusche im Garten auch so überwintern kann. Jedoch wären gewisse Schutzmaßnahmen erforderlich, wie etwa das Abbauen bis zum nächsten Sommer. So können Sie Ihre Gartendusche für längere Zeit aufbewahren.

Garten mit Dusche

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Steine und Pflanzen efrischen das Exterieur

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Der Bambus verleiht dem Außenbereich einen interessanten Look

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Der Natur nah

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Ein zweites Leben einhauchen – die Materialwiederverwendung im eigenen Garten

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Recycling im eigenen Garten oder die Wiederverwendung von Materialien geht das? Ja klar, als erster Gedanke fällt Ihnen mit Sicherheit der Komposthaufen ein, den Sie nach einer gewissen Zeit als natürlichen Dünger verwenden können. Doch es gibt viele zahlreiche Möglichkeiten, seinen eigenen Garten mit Recyclingmaterialien kreativ zu gestalten.

Materialwiederverwendung

Denn neue Dinge aus gebrauchten Gegenständen mit den eigenen Händen herzustellen – liegt voll im Trend. So werden aus alten ausrangierten Fässern stilvolle Stühle oder Tische oder aus entsorgten Weinkisten und Paletten trendige Regale für den Garten. Aber auch ein altes Fahrrad mit einem neuen Anstrich kann im Garten als Gartendeko eingesetzt werden und wird dieses noch mit unterschiedlichen Körbe bestückt, wie mit Sommerblumen oder Kräuter, wird so ein altes Fahrrad ein außergewöhnlicher Blickfang für Ihren Garten. Oder Sie können auch alte Steine und Ziegeln als Trockenbiotop verwenden und selbst eine alte Badewanne kann durchaus im Garten eine neue Aufgabe erfüllen. Aber auch einige alte Beton-Bauwerke werden geschreddert, und dieses Material können Sie zum Wegaufbau verwenden. Und hier einige Möglichkeit, wie Sie Dinge im Garten wiederverwenden können

Alte Flaschen als Wegbegrenzung

Wer unter Ihnen Glas für Dekoration im Garten verwenden möchte, kann zum Beispiel Weinflaschen als Wegbegrenzung in den Gartenboden einbuddeln oder ein Glasxylofon für den Garten bauen. Hier werden die Flaschen unterschiedlich mit Wasser gefüllt und anschließen an eine Pergola gehängt. Mit einem Holzlöffel können Sie dann schöne Melodien spielen oder die Töne mit einem Klavier abstimmen.

Eine Rankhilfe aus alten Drahtkleiderbügeln

Wer viele alte Drahtkleiderbügel gesammelt hat, kann mit diesen ein kreatives Rankgerüst bauen und dazu benötigen Sie nur noch Kabelbinder. Weitere wiederverwertbare Dinge sind Dosen, die Sie als Blumentöpfe verwenden können oder auch alte Teekannen und Tontöpfe können zu Dekozwecke mit ausgefallenen blühenden Pflanzen bestückt werden.

Die Wiederverwendung von Steinen

Wie Holz sind Steine ein natürliches Material und so sollte ein Steinhaufen als Trockenbiotop in keinem Garten fehlen. Für einen Trockenbiotop können Sie nicht nur Steine verwenden, sondern auch Dachziegeln, Beton, Klinker, alte Mauersteine und Feldsteine. Materialwiederverwendung Steine

Und durch die Wiederverwendung von diesen unterschiedlichen Materialien, entsteht ein Trockenbiotop der als Ruheplatz für Schmetterlinge, sowie ein perfekter Sonnenplatz für Eidechsen, und wenn Gefahr droht, können sich die Tierchen schnell in den Ritzen verstecken. Selbst als Abgrenzungen und Einrahmungen für unterschiedliche Gartenbereiche sind diese Materialen zu gebrauchen. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie auch wunderschöne Steingärten und Trockenmauern aus alten Steinen kreieren.

Die Wiederverwendung von alten Ziegeln

Auch Ziegeln ist ein Naturprodukt, denn diese werden aus Lehm hergestellt und bei sehr starker Hitze gebrannt. Und deshalb eignen sich Ziegel nicht nur zum Wegebau im Garten, sondern auch zum Bau von Trockenmauern oder Steinhaufen. Zudem sind Ziegel, die zerkleinert werden, ein optimaler Stoff – für Erdsubstrate. Darüber hinaus kann dieses Naturmaterial für die Lockerung von Blumenerde beigemischt werden.

Die Wiederverwendung von Metallen im Garten

Sie besitzen eine alte Metallbadewanne oder einen Waschkessel, denn auch diese können mit viel Kreativität neue Aufgaben im eigenen Garten erfüllen, wie zum Beispiel als Wasserbiotop mit Seerosen bestückt oder im Sommer als Abkühlung für die lieben Kinder.

Materialwiederverwendung Metall

Jedoch sollten Sie hier immer darauf achten, dass diese dicht und nicht verrostet sind. Selbst alte Metalldrahtgitter bieten einen breiten Verwendungszweck. So können Sie Ihre Bohnen, Erbsen und Himbeeren mit solchen Drahtgittern ranken lassen. Und für alle Hobbygärtner, die auch handwerklich begabt sind, können aus alten Edelstahlrohren einzigartige kreative Gartenbeleuchtungen erschaffen. Auch eine alte Edelstahltrommel aus dem Trockner oder aus einer Waschmaschine, die nicht mehr funktionstüchtig ist, kann zu einem stilvollen Gartengrill umfunktioniert werden.

Sie sehen mit etwas Kreativität und handwerklichem Geschick können Sie aus den unterschiedlichsten Altmaterialien für Ihren Garten – ein zweites Leben einhauchen, laut nach dem Motto, aus „Alt mach neu“.

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Pflanzenpflege im Urlaub

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Auch Zimmer- und Gartenpflanzen müssen während des Urlaubs versorgt werden. Wer sich nicht auf Regen oder den netten Nachbarn verlassen möchte, sollte sich eine automatische Bewässerungsanlage für Topfpflanzen und Blumenkästen besorgen.

Gartenschlauch © istock/bobiwankanobi

Wir zeigen Ihnen komfortable Lösungen für eine zuverlässige Urlaubsbewässerung Ihrerer Topfpflanzen und Blumenkästen.

Bewässerunganlagen

Automatische Bewässerungs-Sets versorgen Ihre Pflanzen auch ohne einen Wasseranschluss jeden Tag mit genügend Feuchtigkeit.

© Gardena

Automatische Wasserversorgung
Die Urlaubsbewässerung von Gardena garantiert eine zuverlässige Versorgung während Ihrer Abwesenheit. Sie müssen lediglich den Gardena Wasserbehälter in die Nähe Ihrer Pflanzen stellen. Eine integrierte Zeitschaltuhr aktiviert die Bewässerung für bis zu 36 Topfpflanzen dann täglich für eine Minute vollautomatisch. Je nach Pflanzengröße und Wasserverbrauch können Sie auch mehrere Tropfenverteiler auf einen Blumentopf verteilen. Grundsätzlich gilt jedoch, je weniger Pflanzen Sie an ein Bewässerungssystem angeschlossen haben, desto länger hält der Wasservorrat. Wenn Sie also einen längeren Urlaub planen, sollten Sie sich eventuell mehrere Bewässerungsanlagen zulegen oder Ihre Anlage mit entsprechenden Zubehörsets von Gardena aufstocken. Hier geht’s zum Artikel.

Tipp: Beachten Sie auch, dass Sie Ihre Pflanzen gerade in den Sommermonaten abends bewässert werden sollten, da diese das Wasser dann besser nutzen können.

Schlaue Blumenkästen

Während Ihrer Abwesenheit versorgen diese schlauen Blumenkäste Ihr geliebtes Grün und das ganz ohne Strom.

© Pötschke

Urlaubsvertretung:
In diesem Balkonkasten stehen die Pflanzen auf einem durchlässigen Boden, der Wassertank darunter versorgt sie einige Tage mit Feuchtigkeit. Eine Wasser-
standsanzeige macht das Nachfüllen kontrollierbar. „Holiday“ aus witterungsbeständigem Polypropylen. 75/100 cm um 14/18 Euro. Von Pötschke.

© Emsa

Helfer im individuellen Look:
Neben dem entnehmbaren Pflanz-Einsatz sorgt hier das Bewässerungssystem für Komfort: Zwei Kammern trennen Wasser und Erde voneinander. Über ein Vlies bekommen die Wurzeln die Menge Wasser, die sie brauchen. Ein kleiner Anzeiger meldet, wann es wieder Zeit zum Gießen ist. Schönes Extra: Sie wählen zwischen 5 Farben für Kasten und Akzentrahmen und variieren diese nach Laune – im Haus oder draußen. „myBox“, Kästen in 50 und 75 cm Länge, ab 20 Euro, Akzentrahmen ab 10 Euro. Von Emsa.

Wasser-Reserve

Einfache Wasserspeicher gibt es zum Einstecken in den Topf oder Blumenkasten. Die Pflanze nimmt sich nach und nach ausreichend Feuchtigkeit.

© design3000

Wasserspeicher
Der Wasserspeicher „Bördy“ wird durch den Schnabel befüllt und versorgt Ihre Pflanzen bis zu vier Tage lang. Dank des transparenten Korpus lässt sich leicht feststellen wann Wasser nachgefüllt werden muss. 4,29 Euro. Von design3000.

Flaschenaufsatz für Blumenbewässerung © www.3pagen.de

Bewässerungs-Spikes
Der Spezial-Aufsatz wird einfach auf eine Wasserflasche geschraubt, in die Erde gesteckt, und versorgt die Pflanze langsam und gleichmäßig mit Wasser. Sechs Stück für 4,99 Euro. Von 3Pagen.de.

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Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon

Gärtnern macht Spaß – und man braucht dazu nicht einmal einen eigenen Garten. Mit den richtigen Hilfsmitteln lässt sich jeder Balkon in einen kleinen Nutzgarten verwandeln.
Burgon and Ball, Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon, Pflanzkasten

Pflanzbox mit Weidengeflecht von Burgon & Ball

Der Frühling macht Lust aufs Gärtnern. Was gibt es schöneres als frisches Obst, gesundes Gemüse und leckere Kräuter aus eigenem Anbau? Doch gerade in der Stadt hat nicht jeder das Glück, einen eigenen Garten zu haben. Die Alternative: Gärtnern Sie doch einfach auf dem Balkon. Mit ein bisschen Geschick und der passenden Ausstattung gedeihen viele Nutzpflanzen auch auf kleinstem Raum. Und als Belohnung landen Tomaten, Gurken und Erdbeeren frisch auf dem Teller.

Beet-Box statt Blumenkasten

Ob Sie Kräuter und Gemüse anbauen oder einfach nur eine bunte Wiesenmischung aussäen wollen: Die Schlüsselrolle spielen die richtigen Pflanzgefäße. Natürlich können Sie einfache Balkonkästen aus dem Baumarkt verwenden, diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind schmal und lang, weil sie entlang des Balkongeländers aufgehängt werden. Die Anbaufläche ist deshalb recht klein, richtiges Garten-Feeling kommt nicht auf.

Burgon and Ball, Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon, Pflanzkasten

Die Weiden-Pflanzbox von Burgon & Ball ist ideal für das Gärtnern auf dem Balkon.

Als Alternative hat die traditionsreiche britische Firma Burgon & Ball spezielle Pflanzgefäße für Balkongärtner entwickelt, die nicht nur praktisch sind, sondern auch richtig gut aussehen. Das Prinzip ist simpel: Ein Kunststoff-Pflanzbeutel wird in eine Box aus Weidengeflecht eingehängt. Die Gefäße gibt es in verschiedenen Formen und Größen, vom Kräutertopf fürs Fensterbrett bis zum Mini-Beet für den Balkonboden (ab ca. 25 Euro, im Online-Shop von www.burgonandball.com). Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für eine der größeren Boxen, etwa in den Maßen 100 x 40 x 40 cm. Sie eignen sich zum Anbau von Gemüse, Salat und sogar Kartoffeln. Drumherum noch ein paar bunte Sommerblumen – so wird Ihr Balkon zu einem richtigen Bauerngarten.

Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon

Pflanzkasten “Steckling” für das Balkongeländer von Rephorm.

Wer es moderner mag, greift zu den Pflanzkästen “Steckling“ von Rephorm. Die schlichten Kunststoff-Boxen, die der Berliner Designer Michael Hilgers entworfen hat, gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Die Besonderheit ist die simple Konstruktion: Sie brauchen keine Halterung, sondern werden einfach auf das Balkongeländer gesteckt (ab ca. 39 Euro, www.rephorm.de). Gerade die größeren Versionen eignen sich gut für Kräuter oder kleineres Gemüse.

Der Platzspar-Trick: Vertikale Gärten auf dem Balkon

Rephorm, Vert Vert, Gärtnern ohen Garten auf dem Balkon

Pflanzsystem “VertVert” von Rephorm

Je dichter ein Balkongarten bepflanzt ist, desto schöner ist er. Gerade bei kleinen Balkonen stößt man da jedoch schnell an Grenzen. Der Trick: Gärtnern Sie in die Höhe statt in die Breite! Pflanzenampeln oder Gitter für Kletterpflanzen etwa helfen, den Balkon in eine grüne Oase zu verwandeln. Dazwischen bleibt Platz für Tisch und Stühle, der Balkon wirkt nicht zu vollgestellt. Von Rephorm kommen zwei clevere Ideen dazu: Das Pflanzsystem “VertVert” besteht aus schlichten Kunststoffboxen, die kaskadenartig ineinander gehängt werden. So lassen sich ganze Balkonfronten in einen hängenden Garten verwandeln, der gleichzeitig als Sichtschutz dient. Ähnlich der vertikale Kräutergarten “Celements”: Als Aufhängung dient hier ein Gerüst aus verzinktem Stahl, in das kleine kubische Pflanzgefäße eingehängt werden. Die minimalistische Form macht es zugleich zu einem Designobjekt für draußen (ca. 45 Euro/3 Stck. bzw. ca. 119 Euro, www.rephorm.de).

Burgon and Ball, Verti Plant, Gärtnern ohne Garten auf dem Balkon

Pflanzentaschen “Verti-Plant” von Burgon & Ball

Praktisch und innovativ ist auch das System “Minigarden”, das in Portugal entwickelt wurde. Hier werden beliebig viele Module mit je neun Pflanzbehältern übereinander montiert (ca. 59 Euro, zu beziehen über www.mini-garden.com) – so lässt sich zum Beispiel die triste Balkonwand in ein vertikales Salatbeet verwandeln. Ebenfalls zu empfehlen: die Pflanzentaschen“Verti-Plant”, die mit Erde gefüllt und an die Wand gehängt werden (ca. 15 Euro, zu bestellen bei www.burgonandball.com).

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Traumgarten in luftiger Höhe

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Ein Traumgarten muss nicht immer zu ebener Erde liegen. Die Beliebtheit von Dachgärten und -terrassen ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen. Das sind die Vorteile einer Dachbegrünung.

Dachgarten © BGL

Ein herrliches Plätzchen hoch über den Dächern der Stadt – und trotzdem grün. Kein Wunder, dass die Beliebtheit von Dachgärten weiter steigt
© BGL

Hitzeschutz im Sommer – Wärmeisolierung im Winter

Dachgärten und begrünte Dächer verbessern zu jeder Jahreszeit den Wärmehaushalt eines Hauses. Wenn sich in den Sommermonaten die Hitze in den Beton- und Steinmassen der Stadt speichert, wirken sie wie Kühlzellen und verhindern mit ihrem grünen Mantel aus Pflanzen die Aufheizung der unter dem Dach befindlichen Räume.

Im Winter, wenn Wärme gewünscht ist, sorgen bepflanzte Dächer für eine zusätzliche Isolierung und das Innenraumklima wird auf natürliche Art reguliert.

Ökologisch durchdacht

Auch dem Umweltschutz dienen Dachgärten in vielfacher Weise. Neben ihrer schalldämpfenden Wirkung gegen Lärm aller Art werden von den Pflanzen Schadstoffe in der Luft gefiltert und Staub wird gebunden.

Gründächer bringen ein Stück Natur zurück in die Stadt und bieten Vögeln, Insekten und anderen Kleinstlebewesen einen willkommenen Lebensraum und sind gleichzeitig die optimale Ergänzung für ein nachhaltiges Regenwassermanagement. Niederschläge werden aufgefangen und fließen somit nicht ungenutzt in das Abwassersystem.

Bares Geld sparen!

Werden Dachbegrünungen fachgerecht angelegt, wirken sie für Hausbesitzer sogar als Kostenbremse: die Dachdichtung wird vor UV-Bestrahlung, großen Temperaturunterschieden sowie Hagel und Regen geschützt und die Lebensdauer des Daches wird erheblich verlängert.
Dachgarten © BGL

Mit einer sog. intensiven Begrünung bestehen beinahe die gleichen Gestaltungsmöglichkeiten wie in einem Garten zu ebener Erd
© BGL

Pflanzenwahl: Intensiv oder extensiv?

Ob ein Dachgarten oder nur eine extensive Begrünung möglich ist, hängt in erster Linie von der Tragfähigkeit des Unterbaus ab. Lassen Sie sich von einem Bautechniker und Landschaftsgärtner beraten.

Angenommen, die Anlage eines begehbaren Dachgartens ist möglich, so wird der Landschaftsgärtner eine sogenannte Intensivbegrünung mit durchwurzelungsfester Dachabdichtung und verschiedenen Erdschichten anlegen. Sie ähnelt in vielem einem ebenerdigen Garten und lässt sich ebenso individuell mit Stauden, Gehölzen und sogar Bäumen gestalten.

Eine sorgfältige Pflanzenauswahl ist allerdings ratsam, denn ein Dach ist ein außergewöhnlicher Standort: Wind und Wetter verlangen den Pflanzen einiges ab. Neben der Anlage von Staudenbeeten sowie Sträuchern, Rasen zum Spielen und Toben lassen sich sowohl kleine Bäume als auch Teiche in die intensive Dachbegrünung integrieren. Zu den hierzu geltenden Vorschriften und Auflagen fragt man am besten den Landschaftsgärtner.

Die einfachere Variante, die weniger intensiv genutzt wird, bezeichnet man als extensive Dachbegrünung. Auf speziellem Vegetationssubstrat gedeihen genügsame Pflanzen wie Gräser, niedrige Stauden, Wildkräuter und Moose. Selbst Steildächer bis zu einer Neigung von 45 Grad können extensiv begrünt und zu weithin sichtbaren Blickfängen werden, denn es gibt viele für die kargen Verhältnisse geeignete Pflanzen, die sogar Blüten entwickeln wie beispielsweise der purpurblühende Feldthymian.

Wie groß ist der Pflegeaufwand?

Vor allem in der Anfangsphase ist die Pflege sehr wichtig, um zu gewährleisten, dass sich die Bepflanzung im gewünschten Stil entwickelt. Im Frühjahr und im Herbst sollten die Abflüsse sowie die Rand- und Sicherheitsstreifen von verstopfenden Einlagerungen wie Laub und Wildwuchs befreit werden.

Extensive Dachbegrünungen sind relativ pflegeleicht und erfordern weniger Aufmerksamkeit als die intensive, die vom Pflegeaufwand her einem „normalen” Garten ähnelt und mehr Zeit in Anspruch nimmt. Wem diese Zeit fehlt, sollte sich vom Experten für Garten und Landschaft über einen Pflegevertrag beraten lassen, der dafür garantiert, dass das grüne Umfeld regelmäßig professionell versorgt ist.

Gartentipps im Juni: Nutzgarten

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Im Juni ist im Nutzgarten viel zu tun: Unkräuter müssen im Zaum gehalten werden und jede freie oder schon wieder frei gewordene Fläche kann mit Gemüse eingesät werden. Außerdem dürfen Sie auf keinen Fall vergessen, sich um ihre Tomaten und Paprika zu kümmern!

Erdbeerbeet mit Stroh abdecken

Legen Sie eine 2 bis 3 Zentimeter dicke Schicht Stroh unter ihre Erbeerpflanzen, damit sie nicht auf der Erde liegen. Das hat mehrere Vorteile: Das Mulchen mit Stroh schützt die Früchte vor Fäulnis und Krankheiten und die reifenden Früchte bleiben schön sauber und trocken. Die Mulch-Schicht hält außerdem Schnecken fern und unterdrückt das Unkraut.

Hochstämmchen in Form halten

Apfelbäume im Topf

Auf Balkon und Terrasse sollten Hochstämmchen regelmäßig in Form gehalten werden. Sie bilden immer wieder neue Triebe, die möglichst umgehend (also bevor sie verholzen) samt des Astrings an der Ansatzstelle ausgebrochen werden sollten. Auch zu lange Kronentriebe sollten regelmäßig gestutzt werden, damit sie sich weiter verzweigen und die Baumkrone schön kompakt bleibt.

Tomaten ausgeizen

Gärtner pflegt seine Tomatenpflanzen

Damit Tomatenpflanzen viele Früchte tragen, müssen Sie die Seitentriebe regelmäßig ausbrechen. Warum? Die jungen Triebe zwischen dem Haupttrieb und den Blättern, in den sogenannten Blattachseln, wachsen sehr kräftig und beanspruchen viel Raum, tragen aber nur wenig Früchte und rauben der Pflanze nur unnötig Kraft. Man schneidet sie ab oder knippst sie mit Daumen und Zeigefinger an der Entstehungsstelle ab. Wichtig ist ebenfalls das Nachbinden der Haupttriebe an Stäbe, da die Pflanzen bei starkem Wind leicht abbrechen können.

Spalierobst schneiden

Spalierobst

Im Juni wird das Spalierobst – auch Säulenobst genannt – mit einem Sommerschnitt eingekürzt. Apfel- und Birnenspaliere mit wenig Fruchtansatz sind oft übersät von Trieben, die entlang der waagerechten Äste senkrecht nach oben wachsen. Diese kosten den Baum nur Kraft. Die sogenannten „Wasserschosser“ werden ganz weggeschnitten, schwache, die noch dünn und weich sind, werden auf 3 bis 4 Augen eingekürzt. Im Laufe des Jahres bilden sich aus den schwachen Trieben Blütenknospen, die im Folgejahr Früchte bringen. Ein jährlicher Pflegeschnitt sichert eine regelmäßige Ernte, der Baum ist weniger krank, und auch die Qualität steigert sich.

Häufig bildet ein Baum auch mehr Früchte als das Laub ernähren kann. Oft entledigen sich die Bäume im Juni selber der Überzahl der Früchte, die sie nicht ernähren können. Reicht der natürliche „Junifall“ nicht aus, kann man von Hand nachhelfen und die Früchte ausdünnen.

Aussaat Gemüse

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Kurzkulturen wie Salat, Radieschen oder schnellwachsende Kräuter können das ganze Jahr über ausgesät werden. Einige Gemüsesorten wie Chinakohl, Pak Choi oder Japanische Sommerrettiche brauchen aber eine warme Jugendphase, da sie sonst vorzeitig Blüten bilden und kaum Blattmasse ansetzen. Bis Mitte Juni sind Chicoree-Aussaaten besonders erfolgversprechend. Ebenfalls bis Mitte Juni kann die Rote Bete ausgesät werden. Die Ernte eignet sich besonderes gut zum Einlagern für den Winter.

Im Juni ist außerdem die letzte Möglichkeit, die Sommersorten der Karotten auszusäen; Auch Buschbohnen, Zuckererbsen, Rettich oder Zucchini können jetzt noch mal in die Erde gebracht werden.

Das Gleiche gilt für Kürbisse oder Flaschenkürbisse: sie können jetzt noch gesät werden. Tipp: Sie keimen schneller, wenn man die Samen zuvor mit lauwarmen Wasser aufquellen lässt.

Kräuter vor der Blüte ernten

kräuter

Einige Kräutersorten wie Oregano oder Rosmarin sollten vor ihrer Blüte abgeerntet werden. Dann ist die Konzentration der Inhaltsstoffe am höchsten. Kräuterbüschel lassen sich am besten an der Luft in warmen und luftigen Räumen trocknen.

Falls die Kräuter doch schon blühen ist es auch nicht schlimm: Die Blüten von Lavendel, Thymian, Schnittlauch, Dill, Borretsch oder Bohnenkraut eignen sich auch als Dekoration und können sogar mit verzehrt werden.

Das Ende der Rhabarberernte

bunch of rhubarb on wooden table

Nach dem 24. Juni, dem Johannistag sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden. Der Grund dafür: Zum einen ist Rhabarber nicht mehr so bekömmlich, außerdem braucht er seine verbleibenden Blätter, um zu regenerieren. Wird Rhabarber nicht mehr geerntet, bilden sich neue Triebe mit Blättern, diese können den Sommer über neue Energie tanken. Haben die Pflanzen Blütenstiele gebildet, müssen diese abgeschnitten werden, da die Samenbildung viel Kraft kostet. Aus dem gleichen Grund sollte auch Spargel spätestens am 24. Juni das letzte Mal geerntet werden.

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Nelken: Nostalgische Beautys im Garten

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Gerüscht, gefranst, farbenprächtig gerändert: Nelken betören mit fantastischen Blüten und feinem Duft. Lange galten sie als altmodisch – jetzt sind neue Nelken-Züchtungen heiß begehrt.

Ungefüllte Nelken
Ein wahres Fest: Ungefüllte Nelken haben schlichte Blüten mit vergleichsweise wenigen Blättern. Dass sie dennoch ein Blickfang sind, liegt an den oft überraschenden Details, z.B. einem weiß umsäumten Fransenrand oder interessantem Farbenspiel.

Schon die alten Griechen schwärmten von ihrer Schönheit und weihten sie ihrem höchsten Gott: „Dios anthos“, die Blume des Zeus, nannten sie die Nelke. Bis heute erinnert ihr botanischer Name daran: Dianthus.

Garten-Nelke Chomley Farran
Viva la Diva! Wow: Violette Blüten mit roten Flammen zaubern Glamour in Gärten, Kübel und Balkonkästen. Die Garten-Nelke Chomley Farran wird rund 30 Zentimeter hoch und entwickelt spektakuläre große, duftende Blüten.
Große Nelken-Familie

Dabei verblüffen Nelken mit einer immensen Vielfalt. Über 300 Arten gibt es, darunter ein-, zwei oder mehrjährige Pflanzen, die teils betörend duften. Früher kannte man sie bei uns vor allem aus dem Bauerngarten: Sehr beliebt waren (und sind) hier die langstieligen Bart-Nelken. Auf den ersten Blick vermutet man nicht unbedingt ihre Verwandtschaft mit den niedrigeren, filigraneren Arten, wie z.B. der Feder-. der Garten oder der Pfingstnelke.

Strandnelken in Porto Puddu auf Sardinien
Sonnenanbeter: Alle Nelken lieben Wärme und volle Sonne; wild wachsen
sie in den gemäßigen Gebieten der Nordhalbkugel. Besonders viele Arten findet man rund ums Mittelmeer – so wie diese Strandnelken in Porto Puddu auf Sardinien.
Der richtige Standort für Nelken

Was alle verbindet: Nelken mögen es warm und vollsonnig. Trockenheit vertragen sie gut, (Stau-)Nässe hingegen gar nicht – lehmige Böden daher mit Sand und Kies durchmischen. Besonders wohl fühlen sich Nelken im Steingarten und auf Trockenmauern. Angepasst an trockenes Klima sind ihre blaugrauen oder dunkelgrünen Blätter lang und schmal, so dass sie nicht zu viel Wasser verdunsten. Außerhalb der Blütezeit setzen die Laubpolster aparte Akzente, die Beet und Garten strukturieren.

zweifarbige Feder-Nelke Dianthus plumarius ’James Portman‘
Wie gemalt: Als würden sie einem barocken Stillleben entstammen: Viele Nelken faszinieren durch traumschön gezeichnete, gefüllte Blüten. So wie die zweifarbige Feder-Nelke Dianthus plumarius ’James Portman‘, die vom Juni bis zum August blüht.

Nelken blühen im Sommer – so überreich, dass sie regelrechte Blütenteppiche bilden. Für den Garten empfehlen sich z. B. Pfingst- oder duftende Federnelken, die mit gefüllten, prächtig gezeichneten Blüten in Weiß, Rot und Rosa faszinieren (nicht umsonst werden die Federnelken in England „Pinks“ genannt). Nach der Blüte können Sie die Pflanzen um ein Drittel zurückschneiden: So bleiben sie im Wuchs schön kompakt und bilden frische Triebe.


Wannenwonnen: Gefäße im Shabby-Chic, z.B. eine alten Reine, setzen Nelken perfekt in Szene. Zeitgemäß wird das Ganze, wenn Sie unterschiedliche Wuchshöhen so gruppieren, dass sie sich jeweils in einer Linie nebeneinander reihen.
Nelken im Topf

Für den Pflanztopf eignen sich auch Nelken-Sorten, die nur eine Saison blühen, etwa die Chinesische Nelke oder die Garten-Nelke (letztere ist eigentlich mehrjährig, kommt aber oft nicht durch den Winter). Bei der Auswahl lohnt es sich, auf intensiven Blütenduft zu achten. Wenn Sie die Töpfe entsprechend platzieren, erleben Sie die Aromen (z.B. von Pfingst- oder auch Federnelken) stets in Schnuppernähe.

Ungefüllte Federnelke
Frisch in die Erde: Nelken (hier eine ungefüllte Federnelke) für Ihren Garten und fürs Pflanzgefäß holen Sie aus der Staudengärtnerei oder vom Gartencenter; nur manche Arten lassen sich aussäen. Vermehrt werden sie durch Teilung (im Frühjahr oder Sommer) oder durch Stecklinge: Dafür im Sommer einzelne Triebspitzen abschneiden und diese in Vermehrungs-Substrat setzen

© Science Photo Library/Alamy
Nelken als Schnittblume

Edelnelken sind derzeit auch als Schnittblumen angesagt. In der Vase haben sie ganzjährig Saison und halten sich recht lange (das Wasser bitte alle 1 bis 2 Tage wechseln). Am besten Nelken in verschiedenen Rosatönen bündeln zu einem opulenten Blütentuff, das ist so stylish wie nostalgisch – und wunderschön!

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Blumentreppe aus Holz oder Metall als schöne Deko für Haus und Garten

Der farbenfroh blühende Garten ist ohne Zweifel der Traum von jedem Hobbygärtner im Frühling. Prachtvolle Blumenbeete mit einer großen Vielfalt an Blumen und Stauden sind toll, allerdings erfordern sie in der Regel etwas mehr Platz im Garten. Ist der verfügbare Raum jedoch begrenzt, dann sollen Sie auf Blumen und Pflanzen nicht verzichten, sondern eine platzsparende Alternative aussuchen. Mit einer Blumentreppe aus Holz oder Metall können Sie schöne Blumentöpfe und Pflanzenkübel richtig in Szene setzen und den Garten, Balkon oder sogar der Wohnung für den Frühling und Sommer dekorieren.

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Eine Blumentreppe oder -regal ist ein dekoratives Element für den Garten, Balkon oder die Wohnung, auf der man verschiedene Blumentöpfe, Pflanzenkübel und Deko schön arrangieren kann. Blumentreppen sind besonders platzsparend und eignen sich daher perfekt für kleine Räume und Flächen. Eine Pflanzentreppe kann man aus Holz, Metall oder Kunststoff finden, oder sogar selber bauen. In diesem Artikel finden Sie viele tolle Ideen für eine schöne Deko mit Blumentreppen, sowie ein paar hilfreiche Tipps für ihre richtige Anwendung und Pflege. Außerdem stellen wir einige Upcycling Ideen zum Selbstbau von einer Blumentreppe aus Holz vor, die Sie als Inspiration bei der eigenen Gartengestaltung verwenden können.

Blumentreppe aus Holz als schöne Gartendeko

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Schön gestaltete Blumentreppen sind sehr dekorativ und damit lassen sich wunderschöne Akzente im Garten setzen. Auch wenn Sie einen größeren Garten besitzen, können Sie eine Pflanzentreppe in Betracht ziehen, um den Außenbereich zu verschönern. Eine Blumentreppe aus Holz sieht besonders natürlich aus und fügt sich perfekt in einem begrünten Bereich ein. So lassen sich auch einzelne Pflanzen in Szene setzen und in einen wunderschönen Blickfang verwandeln.

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Pflanzentreppen ähneln einer Leiter oder Trittleiter, abhängig von ihrer Höhe. Sie werden in verschiedenen Größen angeboten und können daher eine unterschiedliche Anzahl an Pflanzen aufnehmen. In der Regel werden Pflanzenbehälter und Blumenkasten an den einzelnen Stufen der Leiter montiert, wo die Pflanzen dann gepflanzt werden. Alternativ werden einfach die Blumentöpfe auf die Stufen geordnet und für mehr Stabilität daran befestigt.

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Eine Blumentreppe aus Holz lässt sich beliebig bemalen und dekorieren, so dass sie sich harmonisch im Außenbereich einfügt. Die Unterteilung in verschiedenen Ebenen ermöglicht eine kreative Gestaltung der Blumentreppe, die Sie perfekt an die eigenen Wünsche anpassen können. Außerdem ermöglichen die einzelnen Stufen eine einfachere Pflege für die Pflanzen, die dank dieser Gestaltung immer in Ihrer Reichweite sind. So können Sie problemlos jeden Blumenkasten bewässern und nach Bedarf pflegen.

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Die Blumentreppe sollten Sie jedoch nicht unbedingt mit Blumenkasten und Pflanzenbehältern gestalten. Sie können die Regale rein dekorativ nutzen, indem Sie die einzelnen Stufen mit einer Deko nach Wahl verschönern. Dies können zum Beispiel Blumenvasen mit Schnittblumen, schöne Bilderrahmen mit Fotos der Familie oder auch dekorative Gegenstände sein. Lassen Sie der Kreativität einen freien Lauf!

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Eine Pflanzentreppe oder Blumenregal lässt sich ganz und gar nach dem persönlichen Geschmack gestalten und zu jeder Jahreszeit anpassen. Im Frühling eignen sich Frühblüher wie Tulpen und Narzissen dafür perfekt, die im Herbst durch schöne Herbstblumen wie die Astern oder Dahlien ersetzt werden können.

Blumentreppe aus Holz selber machen

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Haben Sie sich für eine Blumentreppe aus Holz als Dekoration für den Garten oder Balkon entschieden, dann können Sie diese auch selber bauen. Hier stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: entweder Sie bauen den ganzen Ständer vom Anfang an selbst, oder Sie gestalten eine alte Gartenleiter um. Wenn Sie eine komplette Blumentreppe selber bauen, dann sollten Sie im Voraus sich Gedanken über das Design machen und alle notwendigen Materialien sammeln.

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Die Blumentreppe aus Holz soll nicht unbedingt zu groß oder schwer zu bauen sein. Mit ein paar alten Holzklötzen und einigen Holzbretten können Sie eine einfache Leiter bauen und sie als mit Pflanzen arrangieren. Wichtig ist es nur, dass Ihr Design unterschiedlich hohe Ebenen hat und die Pflanzgefäße darauf stabil stehen können.

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Statt die Blumenkasten für die Pflanzentreppe selber zu bauen, können Sie alte Gegenstände wiederverwerten. Bei diesem Upcycling Projekt werden ein paar alte Schubladen in kreative Blumenkasten verwandelt und als Stufen der Blumentreppe verwendet. Dafür sollten Sie zunächst eine Drainage in den Schubladen machen oder sie nach Wunsch mit Teichfolie bedecken. Erst dann mit Erde füllen und verschiedene Blumen und Pflanzen nach Wahl setzen. Diese Blumentreppe aus Holz eignet sich perfekt sowohl für den Garten, als auch für die Terrasse oder den Patio Bereich.

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Können Sie nicht so gut mit Holz als Material umgehen, dann sollten Sie nicht unbedingt ein ganzes Blumenregal selber bauen. Sie können vielmehr eine alte Leiter recyceln und zu einer schönen Blumentreppe aus Holz umfunktionieren. Dafür lässt sich die Leiter beliebig bemalen und mit bepflanzten Töpfen dekorieren. Bei Holzleitern, die keine flachen Stufen haben, können Sie Hängetöpfe mit Blumen anwenden.

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So eine Holzleiter eignet sich perfekt für die Außenwand des Hauses oder des Hauseingangs. Außer den Blumentöpfen mit farbenfrohen Blumen können Sie die Leiter mit einem „Willkommen“-Schild dekorieren und somit Freunde und Nachbarn herzlich begrüßen.

Pflanzentreppe als Kräutergarten gestalten

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Außer farbenfrohen Blumen und üppigen Pflanzen, können Sie die Blumentreppe aus Holz ebenso mit frischen Kräutern in Töpfen gestalten. Petersilie, Basilikum, Thymian und Rosmarin werden oft in der Küche verwendet und schmecken deutlich besser, wenn sie fisch vom Garten gesammelt sind. Sie können die Pflanzen fertig in Töpfe kaufen, oder sie selber säen. So haben Sie immer die notwendigen Kräuter und Gewürze zur Hand und können sie für die Zubereitung von leckeren Gerichten anwenden.

In Abhängigkeit von der Anzahl der Kräutertöpfe können Sie eine kleine oder größere Pflanzentreppe verwenden. In der Regel reichen Blumenregale mit drei Ebenen vollkommen aus, wenn Sie den Ständer nur für Kräuter verwenden. Möchten Sie dahingegen eine gemischte Blumentreppe gestalten, dann brauchen Sie wahrscheinlich mehr Stufen für Blumentöpfe.

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Mit einer Pflanzentreppe können Sie viel Platz im Garten oder auf dem Balkon sparen und trotzdem einen nützlichen Kräutergarten gestalten. Aus einer alten Gartenleiter oder der Trittleiter des Kindes lässt sich eine wunderschöne Blumentreppe aus Holz gestalten und für diesen Zweck verwenden. Damit Sie gleichzeitig mehrere Kräuter und Pflanzen darauf abstellen, können Sie zusätzliche Holzbretter auf die Stufen einbauen und den verfügbaren Platz für Töpfe erweitern. Mit einem farbigen Anstrich lässt sich die Pflanzentreppe ganz nach dem eignen Geschmack gestalten oder mit dem Rest der Gartendeko abstimmen.

Ein Kräutergarten auf einem Blumenregal können Sie ebenso in der Wohnung gestalten, wenn Sie in der Stadt wohnen oder keinen Garten besitzen. Die Blumentreppe ist platzsparend und lässt sich problemlos in einer Ecke in der Wohnung oder auf dem Balkon platzieren.

Blumentreppe aus Holz als romantische Hochzeitsdeko

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Mit einer Blumentreppe aus Holz können Sie nicht nur den Garten verschönern, sondern auch eine rustikale Hochzeitsdeko selber machen. Für eine Hochzeit im Freien lässt sich sogar den Traualtar aus Blumentreppen bauen und mit frischen Schnittblumen dekorieren. Diese tolle Idee eignet sich perfekt für eine rustikale Hochzeit, die im Garten gefeiert wird. Hierbei lassen sich ebenso alte Gartenleitern umfunktionieren und für den speziellen Anlass zum Einsatz bringen.

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Sind Sie auf der Suche nach kreativen Ideen für eine Hochzeit im Freien, dann können Sie auch kleinere Blumentreppen bei der Dekoration verwenden. Diese lassen sich zum Beispiel rund um den Garten stellen und mit Blumen und weiterer Deko nach Wahl dekorieren. Besonders schön wirken Blumenvasen mit Schnittblumen, die zum Thema der Hochzeit passen. Seien Sie bei der Gestaltung der Blumentreppen kreativ, um eine wundervolle Deko zu zaubern.

Pflanzentreppe aus Metall für Haus und Garten

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Allerdings kann man Blumen- und Pflanzentreppen nicht nur aus Holz, sondern auch aus anderen Materialien finden. Da die Blumentreppe aus Holz zum Beispiel nicht komplett witterungsbeständig ist, können Sie sich für Modelle aus Metall oder Kunststoff entscheiden. Eine Pflanzentreppe aus Metall können Sie ganzjährig im Garten lassen, ohne sich Sorgen für den Zustand des Materials zu machen. Dasselbe gilt jedoch nicht für Designs aus Holz, denn das Material kann vom Schnee und Frost beschädigt werden.

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Sommerflieder richtig pflegen und schneiden

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Ein Sommerflieder, genauso bekannt als Schmetterlingsflieder oder Schmetterlingsbusch, ist der perfekte Strauch gerade für Garten-Einsteiger: In kurzer Zeit wächst bei Ihnen ein herrlich blühender Busch im Garten heran, pflegeleicht und anspruchslos in der Haltung, alleinstehend und in Hecken sehr gut einsetzbar.

Landeplatz für die schönsten Schmetterlinge: Der Sommerflieder - hier Anziehungspunkt für einen Admiral.

Sommerflieder wachsen schnell und können im Spätsommer eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen. Gerade in noch jungen, neu angelegten Gärten sind sie daher eine gute Möglichkeit, schnell größere, blühende Sträucher im Garten heranzuziehen.

Blüten in den schönsten Farben

Noch dazu sind diese Schmetterlingsbüsche sehr attraktiv. Die Blütendolden werden bis zu 30 Zentimeter lang und leuchten bis in die Dämmerung hinein in den schönsten Farben – von Weiß über zarte violette Töne bis hin zu Blau oder Rot. Die nach Honig duftenden Blüten trägt der Busch über viele Wochen im Sommer und Spätsommer.

Ein Admiral landet auf einer Blüte des Schmetterlingsflieders.

Ein Admiral landet auf einer Blüte des Schmetterlingsflieders.

Die vielen Blütenkelche ziehen auch zahlreiche Insekten an. Wie der Name schon sagt vor allem Schmetterlinge, aber auch Hummeln und Bienen. Bisweilen sind hier wirklich seltene Exemplare, wie Admiral, Schwalbenschwanz oder Tagpfauenauge zu bewundern. Auch in dieser Hinsicht sorgen Sommerflieder also für Artenvielfalt und Abwechslung in Ihrem Garten.

Schmetterlingsflieder – der duftende Treffpunkt für Schmetterlinge

Sommerflieder sind anspruchslos

Sommerflieder mit violetten Blüten

Sommerflieder mit violetten Blüten

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien und wurde als Zierpflanze nach Europa gebracht. Sie ist auch in der freien Natur anzutreffen, zum Beispiel an sonnigen Ufergebieten oder Bahndämmen. Das zeigt schön, wie anspruchslos der Sommerflieder (lateinisch Buddleja davidii) hinsichtlich des Bodens ist, er kommt auch mit kieshaltigem Untergrund gut zurecht. Sorgen sie in erster Linie für  einen sonnigen, warmen Standort.

Im Frühjahr schneiden

Der nächste Vorteil: Da die Buddleja während eines Sommers so schnell wächst, kann sie problemlos stark zurück geschnitten werden. Vorzugsweise machen sie das im zeitigen Frühjahr, beginnend Ende Februar/Anfang März, die Pflanze auf 30 bis 50 Zentimeter zu stutzen, dann schlägt sie im Sommer-Halbjahr wieder aus und trägt an den neuen Trieben reichlich Blüten.

Mit dem Zurückschneiden beugen Sie dem Verkahlen des Busches vor. Kälte ist ein kleines Manko des Sommerflieders: Lang anhaltenden, strengen Frost von unter minus 20 Grad verträgt er nicht. Auch in diesen Fällen den Strauch radikal im Frühjahr kürzen, er treibt wieder aus, wenn auch etwas verzögert.

Ein dunkelviolett blühender Sommerflieder Mitte August

Ein dunkelviolett blühender Sommerflieder Mitte August

Ein blühender Sommerflieder als Gartenmittelpunkt.

Der Sommerflieder als Gartenmittelpunkt.

Ein Admiral macht es sich auf dem Schmetterlingsflieder bequem.

Ein Admiral macht es sich auf dem Schmetterlingsbusch bequem.

Dieser violett blühende Sommerflieder wird schön als Hecken-Strauch eingesetzt - die Blüten ragen in den Garten.

Dieser violett blühende Sommerflieder wird schön als Hecken-Strauch eingesetzt – die Blüten ragen in den Garten.

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Tazetten – blühende Grazien

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Frische Blumen mitten im Winter? Na klar! Tazetten bringen mit ihren zarten weißen Blüten einen Hauch von Frühling in kalte Wintertage.

© ibulb

Die letzten Herbstblumen sind längst verblüht, die Bäume kahl – doch obwohl die Pflanzenwelt ihren wohlverdienten Winterschlaf hält, muss auch im Winter niemand auf frische Blumen verzichten.

Wie ein zarter Hauch des Frühlings hüllen Tazetten die Wohnungin einen betörenden Duft. Ihre sternförmigen, weißen Blüten mit den orangen Staubgefäßen galten schon im alten China als Glücksbringer für das neue Jahr. Bei uns sind sie auch heute noch ein Geheimtipp.

Entwicklung der Zwiebel zur Pflanze beobachten

Die Anzucht der Grazien, vor allem der beliebten Sorten ‚Paperwhite‘ oder ‚Ziwa‘, ist denkbar einfach: Die Zwiebeln brauchen nicht unbedingt Erde – sie fühlen sich auch auf einem Bett aus Kies, Sand, Muscheln oder Moos wohl. Die Schicht mit etwas Wasser auffüllen – aber nur so weit, bis die Zwiebeln gerade nicht damit in Berührung kommen.

Wer sie in ein Glasgefäß setzt, kann die Entwicklung von der Zwiebel bis zur blühenden Pflanze beobachten. Dafür wollen die zukünftigen Schönheiten an einem kühlen, aber möglichst hellen Platz stehen – ein Fensterbrett ohne Heizung darunter oder ein unbeheizter Wintergarten sind ideal.

Den ganzen Winter Blütenfreude

Schon nach fünf Tagen bilden sich erste Wurzeln und Triebe, nach vier bis sechs Wochen zeigen sich Knospen und Blüten – je nach Sorte bis zu zwölf Stück an einem Stängel. Diese können bis zu 40 cm hoch werden; damit sie nicht abknicken, wollen sie gestützt werden – z. B. mit farbig angesprühtem Buchenreisig oder kleinen Weidenruten. Bleibt die Temperatur angenehm kühl oder sinkt noch etwas, zeigen die Tazetten ihre Blüten über mehrere Wochen lang.

Wer möchte, kann sich den ganzen Winter über an ihnen erfreuen – dafür einfach über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder neue Zwiebeln heranziehen. Nach der Blüte werden die Pflanzen entsorgt: Tazetten sind in unseren Gefilden nicht winterhart und würden deshalb im Garten nicht gedeihen.

Der Duft der Blumen ist besonders süß und erfüllt ganze Räume. Wem der Geruch zu stark ist oder wer die Blumen in seinem Schlafzimmer dekorieren möchte, kann auch zu neu gezüchteten Sorten wie ‚Inbal‘ oder ‚Sheleg‘ greifen – diese kitzeln die Sinne nur mit einem ganz leichten Dufthauch.

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Funkien: Herzblatt im Garten

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Die Funkie (Hosta), auch als Herzblattlilie bekannt, begeistert immer mehr Gartenfreunde. Denn die genügsame Staude mit dem malerischen Blattwerk bietet eine unglaubliche Vielfalt an Farben und Formen.

Funkie

 

Attraktives Grün: Am idealen Standort erweisen sich Funkien als robust und pflegeleicht. Allerdings: Sobald sich die Blätter im Frühling entrollen, ziehen sie die Schnecken an. Kräftige Blätter sind weniger gefragt als zarte – also möglichst widerstandsfähige Sorten wählen.

Sie stammen aus Asien, gehören zur Familie der Agavengewächse und sind für ihr dekoratives Blattwerk bekannt: Funkien oder Hosta (benannt nach dem österreichischen Botaniker Nicolaus Thomas Host). Volkstümlich heißen sie auch Herzblattlilien, und wer den Schwung ihrer Blätter  betrachtet, versteht sofort warum.

Üppige Vielfalt
Das verschwenderische Laub mit seiner grafischen Anmutung fasziniert durch eine immense Vielfalt an Formen und Farben. Es macht Funkien zu idealen Bodendeckern, aber auch zu prachtvollen Solisten.

Funkien sind Schattenliebhaber
An kühlen, schattigen Standorten fühlen sich die Pflanzen am wohlsten. Lange handelte man sie deshalb hautpsächlich als Besetzung für Schattenplätze, an denen sonst nichts wächst. Doch das hat sich geändert. Inzwischen gibt es Sorten in allen Größen und für jeden Standort im Garten, sogar für sonnige Plätze. Je gelber das Laub, desto mehr Sonne kann es vertragen. Sorten mit weiß-grünen oder blau-graugrünen Blättern bevorzugen es dagegen schattig, sie „verbrennen“ in dirketer Sonne leicht.

Funkien in einer Rabatte

Von Funkien gibt es mittlerweile zahlreiche Züchtungen sogar bis zu blau-violetten Blattfärbungen

© BGL

Imagewechsel
Die Blütezeit dauert von Juni bis August. Doch in der Vergangenheit fanden die eher unscheinbaren, hell-lila Blüten wenig Beachtung. Bis neue Sorten mit einem oft duftendem Prachtflor gezüchtet wurden, in vielen aparten Farbstimmungen von Weiß bis Lavendel.

Funkie mit Blüten

Sommerfreude: Dank neuer Züchtungen treten auch die Blüten zunehmend in den Blickpunkt. In Trauben sitzen sie an langen Stielen – hier bei der Kleinen Gartenfunkie Hosta sieboldii

© Shutterstock/Mr_Coffee

Funnkien als Deko

Sogar im Deko-Bereich sind Funkien ein toller Hingucker. Auch in der Floristik werden Funkien sehr gerne als Blattwerk in Blumensträußen eingebunden

© Blumenbüro

Funkien sind pflegeleichte Beauties
Als Containerstauden lassen sich Funkien ganzjährig pflanzen. Der Boden sollte lehmig, humushaltig und nicht zu trocken sein. Die Pflege ist problemlos – arbeiten Sie nur im Frühling Mulch oder Kompost in den Boden ein.

Blickfang
Als Kübelpflanzen kommen Hosta in dekorativen Riesentöpfen ganz groß raus. Zu ausladend für die Terrasse oder den Balkon? Dann pflanzen Sie eben Miniatur-Funkien wie Bonsais in eine Schale!

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Gartentipps im Mai: Ziergarten

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Alles neu macht der Mai! Für Hobbygärtner gibt es im Ziergarten viel zu tun: Rasen wird ausgesät, Dahlien gepflanzt,  Sommerblumen ausgesät. Und das ist noch längst nicht alles…

Pfingstrosen stützen

Pfingstrosen sind langlebige Stauden, die über Jahre an der gleichen Stelle stehen können. Wegen ihrer Blühfreude (besonders bei gefüllten Prachtsorten) brauchen sie aber etwas Standhilfe. Am besten hilft eine Staudenstütze aus Holz, oder ein Ring, der den ganzen Busch umschließt. Die Holzvariante wirkt besonders natürlich und eignet sich auch für alle anderen hochwachsenden Stauden prima.

Formgehölze schneiden

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Im Mai wird der frische Austrieb der Formgehölze das erste Mal gestutzt. Besonders der Buchsbaum, aber auch Immergrüne wie Stechpalmen, Wacholder und Kiefern eignen sich sehr gut für den  Formschnitt. Die Gehölze sollten mindestens einmal im Jahr getrimmt werden, damit sie ihre Form behalten und um den Wuchs zu fördern.

Wählen Sie zum schneiden einen warmen und trockenen, aber auch bedeckten Tag, dann können die Schnittstellen schneller trocknen und schließen besser. Ist es zu heiß, werden die Schnittstellen braun, ist es zu nass, droht Pilzbefall. Wählen Sie für den Schnitt eine Heckenschere, Gartenschere oder eine Akku-Strauchschere.

 Rasen aussäen

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Da Grassamen nur bei Wärme, die auch nachts nicht unter 10 Grad sinkt, keimen, eignet sich der Mai und auch der frühe Herbst (September und Oktober) perfekt um Rasen auszusäen. Je nach Sorte braucht er mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demnach würden sich auch die Monate Juni. Juli und August eignen. Doch im Hochsommer könnten die Samen unter Umständen verbrennen, außerdem ist ein erhöhter Wasseraufwand notwendig.

Darauf sollte man achten: Hände weg von Billigmischungen! Wer eine Qualitätsmischung kaufen möchte, sollte auf der Verpackung unbedingt auf die Bezeichnung RSM (Regelsaatmischung) achten. Pro Quadratmeter benötigt man etwa 20 bis 40 Gramm Saatgut, um eine geschlossene Rasendecke zu erhalten. Der Boden muss gut vorbereitet werden: Die vorgesehene Fläche sorgfältig umgraben, eventuelles Unkraut entfernen und mit einem breiten Rechen einebnen. Als Laie sollte man die Saat mit einem Streuwagen ausbringen, da das Ausbringen mit der Hand einiges an Übung erfordert.  Nach dem Säen muss der Samen – am besten mit einer Harke oder deren Rückseite – noch leicht (etwa 0,5-1 cm tief) in den Boden eingearbeitet werden. Dann die Fläche walzen und regelmäßig mit einem Regner gründlich wässern. Nach dem Säen sollte die Fläche nicht mehr betreten werden, bis sich eine geschlossene grüne Grasdecke ergeben hat.

 Dahlien pflanzen

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Wenn keine Frostgefahr mehr besteht, kommen im Mai die überwinterten Dahlienknollen wieder in den Boden. Sie werden etwa 10 -15 cm tief unter die Erdoberfläche gepflanzt und bevorzugen einen sonnigen Standort mit sandiger Erde.  Große Dahlienknollen können vor dem Einpflanzen geteilt werden, das regt die Blütenbildung an. Dabei muss jedes Stück mindestens eine Knospe haben.

Blumen auf Balkonien

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Alle Pflanzen, die momentan in Töpfen angeboten werden, können jetzt in Balkonkästen oder Kübel gepflanzt werden. Lassen Sie die Blumen vor dem Auspflanzen in einem Eimer Wasser gut vollsaugen bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Auch die Pflanzstelle sollte vor dem Einsetzen der Blume gut gegossen werden. Bei wärmeren Temperaturen sollte auf ausreichend Feuchtigkeit geachtet werden.

Flieder zurückschneiden

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Direkt nach der Blüte ist der beste Zeitpunkt den Flieder zurückzuschneiden. Flieder blüht – wie auch viele andere frühjahrsblühende Gehölze – am zweijährigen Holz. Das bedeutet, dass sich die Blütentriebe während der Blüte entwickeln. Schneiden Sie regelmäßig partiell, haben sie immer zweijährige Triebe, die blühen werden.  Alle paar Jahre ist ein Radikalschnitt empfehlenswert, da die Sträucher sonst blühfaul werden.

Entfernen Sie trockene Blütenstände und achten Sie darauf, neue Blatttriebe nicht zu beschädigen. Nicht entfernte Blütenstände setzen häufig Samen an und brauchen dafür viele Nährstoffe. Diese würden den neuen Trieben verloren gehen und ihre Entwicklung wäre dadurch deutlich geschwächt. Schneiden Sie den Strauch nur so zurück, dass der Wuchs kompakt wird und die stärksten Neutriebe gefördert werden. Beim Schnitt zunächst störende oder mickrige Äste zurückschneiden, dann überalterte und abgestorbene Triebe entfernen. Schneiden Sie nicht zu stark zurück, sonst fällt die Blüte im nächsten Jahr nur mager oder sogar ganz aus.

Einen stärkeren Rückschnitt, weil der Flieder etwa zu groß geworden ist, können Sie ganzjährig vornehmen. Allerdings müssen Sie dann im kommenden Jahr auf eine üppige Blütenpracht verzichten, da Flieder am zweijährigen Holz blüht und sich die Blütentriebe während der Blüte entwickeln.

Rhododendron-Pflege

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Beim Rhododendron müssen spätestens Anfang Mai auch braune und vertrocknete Knospen entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. In den Knospen finden sich die Gelege der Rhododendren-Zikade. Diese Schädlinge würden sonst im Juni/Juli die neuen Blütenknospen befallen.

 

Sommerblumen direkt aussäen

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Lücken im Staudenbeet können ab Mai durch die Aussaat von Sommerblumen gefüllt werden. Unter anderem eignen sich Ringelblumen (Calendula), Bechermalve (Lavatera), Kornblume (Centaurea), Schmuckkörbchen (Cosmos) oder die Wucherblume (Chrysanthemum). Sie blühen etwas später als die auf der Fensterbank vorgezogenen Blumen, machen aber auch weniger Arbeit. Auch Sommerblumen, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorgezogen wurden, dürfen ab Mitte Mai endlich ins Beet.

Empfindliche Arten wie das Fleißige Lieschen (Impatiens) oder Mittagsgold sollen erst im Juni ausgesät werden.

Wasser marsch!

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Gießen, gießen, gießen. Besonders im Mai ist das Gießen der vor kurzem gesetzten Stauden, Gemüsepflanzen, Gehölze und dem frisch gesäten Rasen besonders wichtig. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist, damit die Pflanzen keinen Schock bekommen.

 

Sternrußtau bei Rosen bekämpfen

Sternrußtau (Diplocarpon rosae)

Sternrußtau ist die häufigste Rosenkrankheit. Die Pilzerkrankung tritt vor allem bei Nässe auf und wird bei Wind durch Wasserspritzer verbreitet. Befallene Blätter erkennt man an unterschiedlich großen, braunschwarzen und unregelmäßig geformten Flecken mit strahlenförmig auslaufenden Rändern. Schon bei den ersten Anzeichen sollten Sie die Rosen regelmäßig mit Fungizid spritzen. Die Pflanzen sollten regelmäßig kontrolliert werden, das Entfernen erkrankter Blätter und Triebe (auch aus dem Beet) ist ebenfalls hilfreich. Jeweils drei Behandlungen im Abstand von jeweils sieben bis zehn Tagen sind sinnvoll. Ist die Rose erst einmal vom Sternrußtau befallen, ist eine erfolgreiche Bekämpfung kaum noch möglich. Daher sind vorbeugende Maßnahmen wichtig, um den Pilz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Bis zum Herbst ist Sternrußtau regelmäßig zu bekämpfen.

Seerosen anpflanzen

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Im Mai ist das Teichwasser nicht mehr zu kalt für die Seerose (Nymphaea), von der es rund 40 Arten gibt. Verwenden Sie spezielle Seerosenkörbe, um die Pflanzen zusammen mit Seerosenerde in den Teich herabzulassen. Falls diese zu grobmaschig sind, können sie mit Vlies ausgekleidet werden. Geben Sie außerdem etwas Kies auf die Töpfe, damit die Seerosen nicht an der Wasseroberfläche treiben.

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Die richtigen Schattenpflanzen für Ihren Garten

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Schattige Bereiche sind in Gärten oder Hinterhöfen in der Tat ein Problem – besonders, wenn schwierige Bodenverhältnisse hinzukommen. Welche Gestaltungsmöglichkeiten sich dennoch anbieten und welche Pflanzen für schattige Standorte ideal sind, erklärt unser Garten-Experte John Langley.

Garten mit Schattenpflanzen

Auch wo die Sonne nur wenig hinkommt, kann es schön grün sein im Garten

Schatten ist nicht gleich Schatten
Dass es beim Schatten durchaus Unterschiede gibt, lässt sich schnell feststellen. Unter dem Balkon oder unter dunklen, dichten Nadelgehölzen kann tiefer, dauerhafter Schatten vorliegen. Kein direkter Sonnenstrahl trifft dort auf den Boden. Wesentlich heller ist es da schon im lichten Schatten von Bäumen mit lockerer Krone. Beispielsweise lässt das feine, zarte Laub von Birken (Betula) relativ viel Licht durch das Blätterdach. Mindestens einen halben Tag Sonne bekommen Pflanzen an halbschattigen Standorten. Dabei bevorzugen viele von ihnen die Morgensonne und Luft mit noch hoher Feuchtigkeit gegenüber der Nachmittagssonne mit recht trockener Luft.

Zusätzliche Standorteigenschaften


Weitere, eher unliebsame Nebenerscheinungen können den Pflanzenstandort Schatten verschärfen. Die Trockenheit unter Bäumen oder Vordächern sowie hohe Häuserwände sind dabei keine Seltenheit. Der hohe Wasserbedarf mancher Bäume erschwert oder verhindert gar das Unterpflanzen mit anderen Bodendeckern, Stauden oder Sträuchern. Das gleiche gilt für einen hohen Wurzeldruck. Hier macht der dichte Wurzelfilz eines ausgeprägt flachwurzelnden Baumes, beispielsweise wieder mal die Birke (Betula), der Unterpflanzung den Lebensraum streitig. Solche schattigen Trockenstandorte lassen sich durch regelmäßige Kompostauflagen und Wassergaben verbessern.

Schatten-Arten
Auch in schattigen Bereichen kann es blühen und grünen. Der Wald macht es vor: kein Bereich, in dem die Natur nichts zu bieten hat. Bei der vielseitigen Auswahl der Pflanzen überlegen Sie zunächst, ob Halbschatten, lichter Schatten oder Vollschatten herrscht:

  • Im Halbschatten scheint die Sonne ungefähr einen halben Tag,
  • lichter Schatten herrscht oft unter den Kronen sehr hoher Bäume,
  • Vollschatten entsteht zum Beispiel an Nordwänden oder unter einer dichtbelaubten Baumkrone.

Pflanzen, die halbschattig stehen können, vertragen den Vollschatten zum Beispiel oft gar nicht. Man sollte also die Gegebenheiten beurteilen und sich die entsprechenden Pflanzen heraussuchen. Die Fachleute einer Gärtnerei helfen Ihnen gern und ausführlich geeignete Pflanzen zu finden. Oft sind schattenliebende Stauden auch in einem Extrabereich sortiert.

Feuchter oder Trockener Schatten
Bei der Auswahl spielt übrigens auch eine Rolle, ob der Boden im Schatten eher feucht, trocken oder vielleicht auch zugig ist. Je feuchter die Luft, desto mehr Sonne verträgt eine schattenliebende Pflanze!

  • Pflanzen für den feuchten Schatten
    z.B.: Frauenmantel, Prachtspiere, Aukube, Sumpfdotterblume, Rispiger Scheineller, Farne, Hartriegel, Zaubernuß, Kaukasusefeu, Irischer Efeu, Nieswurz, Funkien, Hortensie, Holunder, Skimmie, Schneeball, Großes Immergrün
  • Pflanzen für den trockenen Schatten
    z.B.: Günsel, Kupferfelsenbirne, Aukube, Berberitze, Bergenie, Kaukasusvergißmeinnicht, Buchsbaum, Alpenveilchen, Elfenblume, Mandelblättrige Wolfsmilch, Balkanstorchschnabel, Stechpalme, Taubnessel, Mahonie, Duftblüte, Salomonsiegel, Lobeerkirsche, Lungenkraut, Blutjohannisbeere, Schaumblüte, Immergrün, Labradorveilchen.

Schattengarten: Funkien-Vielfalt

Funkien mit ihrem vielfältigen Blatt-Farbspiel sind ideal für Schattenstandorte

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Viel gießen, wenig düngen
Für alle Schattenpflanzen gilt, dass sie keine Verdunstungssperre haben. Sie brauchen deshalb eine verlässliche Wasserversorgung (wie im Wald). Regelmäßiges Gießen (ohne zu übertreiben) ist also sehr wichtig. Der schattige Standort schützt die Pflanzen vor starken Temperaturschwankungen. Mit dem Düngen sollte man vorsichtig sein.

Kleine Tricks
Schattenecken könnten durch weiße Gartenmöbel und weiße Accessoires erhellt werden. Auch heller Kies oder weiße Terrakottagefäße sind geeignet. An Hausmauern oder auf Terrassen kann man auch einfach ein Gestell einrichten, auf dem eine kleine Topfsammlung Platz findet. Hosta (Funkien in ihrer Vielfalt) eignen sich sehr gut dafür oder auch Farne. So entsteht eine “waldige Atmosphäre”, die sehr beruhigend sein kann – gerade für einen Sitzplatz! Begonien und Fuchsien sind natürlich Klassiker für den schattigen Balkonkasten.

Pflege
Schattenpflanzen bezieht man am günstigsten aus einer Staudengärtnerei. Sie werden dort in Containertöpfen herangezogen und können deshalb fast das ganze Jahr über gepflanzt werden, ohne den gefürchteten Pflanzschock zu erleiden. Viele Stauden sollten je nach Art alle 5 bis 6 Jahre aus dem Boden genommen werden, dann geteilt und verjüngt werden. Einige Arten neigen sonst zur Vergreisung. Jährliches Mulchen mit Laub tut den Schattenpflanzen gut! Mit reichlichen Laubgaben kann man sogar an trockenen Stellen unter Bäumen eine humose Schicht erzeugen, in denen schatten- und trockenheitsverträgliche Pflanzen existieren können.

Schneckenplage
In sehr feuchten Lagen und in Zeiten mit hohen Niederschlägen kann es zur Schneckenplage kommen. Herbstlicher Laubfall wird von den meisten Arten vertragen. Sollte im Extremfall (Kastanienlaub) jedoch zu viel Laub auf den Stauden liegen, sollte dieses entfernt werden.

Hortensien

Was viele vielleicht nicht wissen: Hortensien gedeihen und blühen auch im Schatten prächtig

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Hortensien – geballte Blütenpracht

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Man kennt die Bilder von endlos langen, romantischen Hortensienhecken an den rauen Küsten der Bretagne, die als rosa und blaue Bänder die Landschaft durchziehen und die Vorgärten schmücken. Holen Sie sich diesem wild romantischen Flair nach Hause. Die dralle Blütenschönheit macht sich überall gut. Auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder sogar als Zimmerpflanze.

 Im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon – die Hortensie sollte geschützt und leicht schattig stehen. Direkte Sonne mag sie nicht, es sei denn, der Boden ist ausreichend feucht genug, dann verträgt sie auch ein sonniges Plätzchen.

Violett, Magenta, Blau bis Cremeweiß inklusive attraktiver Zwischentöne und Farbschattierungen wie aus der Malerpalette eines Künstlers finden sich in jeder einzelnen Blüte – und keine gleicht der anderen.

Schicke Topfparade im Schatten. Vor der dunklen Eibenhecke kommen die pastellfarbenen Töpfe besonders gut zur Geltung. Einfache Terrakotta-Töpfe aus dem Baumarkt mit wasserfester Farbe in den Lieblingstönen anmalen und mit hellrosa Hortensien bepflanzen. Fertig ist das Quartett.

Blaues Blütenwunder. Ein Blau wie es die Natur nur selten hervorbringt! Je saurer und aluminiumhaltiger der Boden, desto größer die Chance. Hilft man mit „Hortensienblau“ nach, macht so mancher rosa Hortensienbusch dann blau.

Hortensie und Tasse bilden ein zauberhaftes Ton in Ton-Ensemble. Die Blütendolden bestehen aus zahlreichen Einzelblüten mit einer unscheinbaren, kleinen fruchtbaren Blüte im Zentrum umgeben von großen farbigen Scheinblüten.

Neue Leidenschaft für eine alte Liebe

Hortensien (Hydrangea) stammen ursprünglich aus Asien, vor allem aus Japan, China und Korea. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fanden sie ihren Weg nach Europa. Die Namensherkunft ist nicht weniger romantisch als ihre Blüten. Der französische Botaniker Philibert Commerson gab ihr den Namen seiner Geliebten: Hortense.

Hortensien prägen seit jeher das Bild von Großmutters Bauerngarten, kein Stadtpark und keine Gartenschau verzichtet auf ihre Blütenbälle und als Klassiker zum Muttertag werden sie ebenso selbstverständlich verschenkt. Trotzdem galt dieser unermüdlich blühende Strauch lange Zeit als etwas altmodisch und bieder. Diese kleine „Durststrecke“ hat die Hortensie inzwischen locker überwunden. Dazu haben nicht zuletzt die neuen Züchtungen der letzten Jahre beigetragen. Seitdem gehören vor allem die Garten- oder Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) mit ball- oder tellerförmigen Blütenständen bei Jung und Alt wieder uneingeschränkt zu den absoluten Lieblingen unter den Blütengehölzen. Die neuen Hortensiengenerationen wie die “Everbloom“- Serie oder die „Endless Summer Collection“ sind unkomplizierte, winterharte Dauerblüher. Wie Rosen blühen sie mehrfach, und das nicht nur am alten Holz, sondern auch an den neuen Trieben. Selbst nach einem Rückschnitt, was bei Hortensien sonst nicht der Fall ist – und das macht sie unschlagbar beliebt – zu recht!

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Charmante Herbstblüher

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Die Blütenschalen der Herbstanemone wirken filigran und edel. Sie öffnen sich von August bis Ende Oktober und können eine Höhe bis 120 cm erreichen.

Im Halbschatten kommen Japan-Anemonen gut zur Geltung. Sie entfalten enorme Fernwirkung, wenn sie z.B. vor der ruhigen Kulisse einer Eibenhecke stehen: Der Hell-Dunkel-Kontrast lässt ihre Blütenschalen leuchten. Damit Japan-Anemonen gut gedeihen, brauchen sie humus- und nährstoffreiche Böden, dazu eine gute Wasserversorgung, deshalb während Trockenperioden regelmäßig gießen. Im Winter in rauen Lagen mit einer Laub- oder Reisigschicht bedecken; im Frühjahr, nach dem Abdecken, eine Lage Kompost ausbringen. So versorgt man die hungrigen Prachtstauden mit Nährstoffen, ohne den Boden dabei zu bearbeiten – die empfindlichen Wurzeln sind dankbar dafür.

Silberkerzen© PdM

Gute Gesellschafter in halbschattigen
Beeten sind z.B. weiße Silberkerzen. Ihre langen Blütenstände auf schlanken Stielen scheinen förmlich über der Rabatte zu schweben. Aber auch Astilben, Eisenhut oder Winterastern harmonieren gut.

Alpenveilchen© PdM

Am Gehölzrand ergänzen Zwiebel- und Knollenpflanzen das herbstliche Blütenspektakel. Efeublättriges Alpenveilchen, Herbstkrokus und Herbstzeitlose fühlen sich im wandernden Licht vor Sträuchern und Bäumen wohl. Dort lässt man sie am besten ganz ungestört, dann bilden sie im Lauf der Zeit große Blütenteppiche. Herbst-Krokus und Herbstzeitlose sind übrigens echte Schnellstarter: Im Juli in die Erde gesteckt, blühen sie schon im September.

Aster© PdM

Auf sonnigen Beeten färben Astern das Saisonfinale ein. Zierlich und reich verzweigt ziehen Erika-Astern pastellfarbene, wolkige Schleier ins Beet. Glattblatt- und Raublatt-Astern
gibt es in zahlreichen Sorten und Farbtönen. Ihre voluminösen, 100 bis 160 cm hohen Büsche bringen Laubfülle in die Rabatte, brauchen aber auch eine gute Wasserversorgung und in jedem Frühjahr eine Lage Kompost als Düngung.
Ein paar Tricks verschönern Asternbeete. Rauhblatt-Astern verkahlen in trockenen Sommern gerne an der Basis. Wer niedrige Kissen-Astern davor setzt, kann das geschickt kaschieren. Gleichzeitig stützen sie die hohen, nicht immer standfesten Arten. Schneidet man einzelne Pflanzen im Juni um ein Drittel zurück, fördert dies die Verzweigung und die Standfestigkeit. Außerdem lässt sich so die Blütezeit bis zum Frost verlängern.

Chinaschilf© PdM

Filigrane Gräser sind für alle Herbstschönheiten die perfekten Begleiter. Mit ihren fedrigen Blütenständen bringen sie optische
Leichtigkeit ins Beet. Sind die Halme später dann vertrocknet, lassen Sie sie bis zum Frühjahr stehen: Im Winter, mit Raureif überzogen, sehen sie noch einmal ganz zauberhaft aus.

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Grillplatz im Garten selber bauen – Anleitung und Tipps zur Planung

Es ist Frühling und die Tagen werden länger, die Abende auch wärmer. Langsam ist die Grillsaison eröffnet. Wer über eigenen Garten, bzw. Gartenanteil verfügt kann das schöne Wetter länger genießen. Verfügt man aber über ausreichend Platz, besteht sicherlich die Möglichkeit einen Grillplatz im Garten zu gestalten. Das Anlegen von einen ist auch für Hobbyhandwerker und Amateure leicht durchführbar und kann sogar Spaß machen.

Grillplatz im Garten – Ein Traum von jedermann

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Grillen erfreut sich großer Beliebtheit – wer mag denn nicht gegrilltes Fleisch und Gemüse? Essen in gemütlicher Runde mit Familie und Freunde zusammen zuzubereiten und zu genießen macht nicht nur Grillfans Spaß. Ein Grillplatz im Garten sieht als eine gute Möglichkeit aus, einen Ort im Freien für lange, gesellige Sommerabende zu schaffen.  Gartenbesitzer können sich eigenen Grillkamin mit gemütlicher Sitzmöglichkeit einrichten. Bevor der Grillplatz gebaut wird, gibt es einige wichtige Punkte und Planungen zu treffen.

Grillplatz im Garten – Den richtigen Standort wählen

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Ein Grillplatz ist ein Vergnügen im Garten und wenn es ausreichend Platz dafür gibt, lohnt es sich einen zu schaffen. In erster Linie will die richtige Standortwahl für die Feuerstelle, egal ob mobil oder gemauert, gut überlegt sein. Möglicherweise sollte der Grill nicht an das Nachbargrundstück grenzen. Neben der offensichtlichen Gründen: Geruchs- und Lärmbelestigungen, die die Grillaktivitäten erzeugen, gibt es auch weitere, wie zum Beispiel das Risiko vor Brandgefahr. Man kann allerdings nicht genau wissen, was auf der anderen Seite des Zaunes genau liegt und durch den Funkenflug ist eine Entzündung bei den Nachbarn möglich. Um potentielle Streitereien zu vermeiden , die so wieso das Grillvergnügen verderben, ist die gute Planung des Grill-Standortes aus großer Bedeutung. Außerdem ist die Hitzeentwicklung zu berücksichtigen, weshalb sich ein Grillplatz nicht neben leicht entflammbaren Gegenständen, Brennholz, Heizungssysteme und ihren Leitungen nicht befinden sollte.

Grillplatz im Garten selber bauen – Den richtigen Untergrund wählen

Der Untergrund ist ein weiterer Punkt, der vor dem Aufbau des Grillplatzes gut durchdacht werden sollte. Der Rasen eignet sich eher schlecht und an dieser Stelle empfehlen sich Pflaster oder Fliesen, warum auch nicht einen Zementboden. Wichtig ist es, dass das Material pflegeleicht und ebenfalls schwer entflammbar ist. Beim Grillen kommt es immer mal wieder vor, dass heiße Kohlen oder etwas vom Grill auf den Boden fallen. Darüber hinaus ist es Geschmacksache in wiefern der Grilbereich sich optisch vom restlichen Garten unterscheidet.

Einen Grillplatz im Garten selber bauen oder einen mobilen Grill wählen

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Auf dem Markt gibt es nicht nur ganz viele Grillvariante, sondern auch sonstige Zubehör und Accessoires, die das Grillvergnügen fördern. Ob ein gemauerter Grillplatz besser von einem mobilen Grill kann jeder nur für sich selbst entscheiden. Jede Variante hat ihre Pro- und Kontrapunkte, aber es ist vor allem entscheidend, ob man Platz zur Verfügung hat und wie viel man in der Anschaffung investieren will. Ein mobiler Grill ist eine gute Lösung für Personen, die nur selten oder on kleinen Kreis grillen oder tuen es lieber außerhalb eigenen Heims. Für große Familien ist die Gestaltung von einem gemauerten Kamin sogar mit Outdoor Küche ein Gelegenheit Freunde und Verwandte um sich zu haben. Die Gestaltung von einem Grillplatz wertet den Garten auf und bietet zugleich sehr viel Platz für Grillgut. Romantische Persönlichkeiten, die gerne das knisternde Feuer betrachten und mehr Zeit draußen verbringen wollen, ist vielleicht eine Feuerstelle genau das Richtige. Ein kleines Feuer sorgt für heimelige Stimmung und im späten Sommer auch für Wärme. Im Handel sind zahlreiche Modelle und Bausätze erhältlich, die einfach festgeschraubt und montiert werden müssen. Ein Grillplatz Marke Eigenbau ist aber etwas ganz Anderes, besonders für Hobbyhandwerker, die gerne dies und das selber bauen. Wir stellen eine Anleitung und weitere Bautipps vor.

Klinker Grillplatz im Garten selber bauen – Anleitung und Tipps

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Die Auswahl von Material, Form und Größe ist riesig. Es gibt verschiedene Varianten: hell verputzt, mit Platten verlegt oder aus Edelstahl. Passend zum Gartenstil und zur Outdoor Gestaltung grundsätzlich sollte der Grillplatz gestaltet werden. Mediterranes Flair und ein natürlich-rustikaler Touch sind  von Gartenbesitzern sehr beliebt. Ein gemauerter traditioneller Kaminofen mit ausreichender Arbeitsfläche und Nischen zum Abstellen  oder sogar ganze Outdoor Küche erfreuen sicher jedermann. Ein Gasgrill lässt sich in eine passende selbst aufgebaute Mauernische einbauen und kann sogar mehr Fläche für Grillgut bieten.

Grillplatz im Garten selber bauen – Benötigte Materialien

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Das Anlegen eines Grillplatzes erfordert vorher eine Auswahl an Materialien. So wie der Untergrund sollte auch der eigentliche Grill den Vorgaben des Brandschutzes entsprechen und kann je nach Geschmack ebenfalls aus Steinplatten, Pflastersteinen oder auch aus Klinker bestehen. Diese haben den Vorteil, dass auch den Witterungen draußen gut überstehen. Darüber hinaus sie speichern die Sonne und spenden in den kühlenden Abenden Wärme. Backstein passt zu jedem Garten und schafft geborgene Atmosphäre. Durch ein bisschen eigener Kreativität und handwerklichen Geschick entsteht ein wundervoller und praktischer Grillplatz aus roten Natursteinen in den mediterranen, modernen oder englischen Garten.

Einen Grillplatz im Garten planen

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Wird die Wahl von Material, Form und Größe einmal getroffen, kann man zum Bauplan vorgehen. Ein Grillplatz benötigt stabiler, ebener Boden für die weitere Konstruktion. Diese, wie der Grill selbst kann aus Klinker bestehen, aus Holz darf dieser aber auf gar keinen Fall gebaut werden, da es zu brandfällig ist. Um festzustellen, wie groß der eigentliche Grillplatz werden sollte, muss man zuerst einen Grillrost kaufen. Er dient zu Orientierung und wird später als funktionales teil eingesetzt. Zusätzlicher Platz als Ablage für Besteck, Teller und Grillgut kann ebenfalls vom Vorteil sein. Hier bieten wir beispielsweise einen Baumplan mit den folgenden Maßen an.

Grillplatz im Garten selber bauen – Schritt-für-Schritt Anleitung

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Klinkersteine eignen sich perfekt für den Selbstbau eines Grillplatzes, da sie vor allem feuerfest sind. Außerdem muss man kein gelehrter Maurer sein, um diese rechteckig zu setzen. Je nachdem wo der Grillplatz aufgebaut wird, sind unterschiedliche Materialien benötigt. Am besten wird der Grill an einer Außenwand aufgebaut oder man baut neben ihm eine kleine Mauer auf. Diese wird zum Windschutz dienen und die Anlage vom Rest des Gartens trennen.

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Der Untergrund lässt sich mit Steinplatten, wie die normalen Terrassenplatten in Sand verlegen. Möchte man ein stabiler und nachhaltiger Boden, könnte beispielsweise eine Betonplatte als Fundament dienen. Diese muss jeddoch immer, fest, gerade und eben sein. Zuerst sollte eine Grube in den Maßen des Grillplatzes ausgehoben werden, in der Tiefe Steine angelegt und mit Zementmörtel gegoßen. Passender Zementmörtel und Infos zur benötigten Menge bekommt man im Baumarkt, wenn man die eigentliche Größe des Grills genau angibt. Grundsätzlich dürfte ein Feuerraum immer nur mit feuerfestem Schamottemörteil gemauert werden. Dieser ist extrem hitzebeständig und hält bis zu 700 Grad stand.

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Einen Gartenplatz nach eigener Vorstellung zu mauern, erfordert Erfahrung und viel Fachwissen. Hat man aber einen Grillrost zur Hand und mit Klinkersteinen, lässt sich ein simpler, rechteckiger Grillplatz auch selbst gestalten. Zuerst setzt man die erste Reihe Klinker an einer Seite und arbeitet sich weiter vor. Zuerst muss man den passenden Zementmörtel angerührt haben und ihn großzügig zwischen den Klinkern verteilen. Am besten legt man eine circa 5 cm hohe Schicht Zementmörtel auf den Klinker und drückt den anderen obendrauf, sobald eine etwa ein Zentimeter breite Fuge übrig bleibt.

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Der übrig gebliebene Zementmörtel zwischen den Klinkern entfernt man mit einer Kelle und verwendet man weiter. Die zweite Rehe versetzt man um einen halben Stein, bringt den Mörtel an die Kante auf und die dritte Reihe legt man die Position der ersten Reihe an. Zusätzliche Elemente, wie eine Befestigung für den Sonnenschirm und Halterungen muss man beim Anlegen bedenken und einplanen, sonst sollte man darauf verzichten. Es ist eben auch der Punkt, Nischen und Ablagefläche zu schaffen.

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Beim Aufbau sollte man darauf achten, dass ausreichend Platz vorhanden ist. Einen Windschutz oder einen Sichtschutzzaun anzulegen,  kleine Mauer zu errichten hängt vor allem von dem individuellen Geschmack ab, aber auch von dem Platz auf dem Grundstück. Am geplante Standort darf der Grillplatz die Nachbarn nicht belästigen. Der Qualm nicht in die Wohn- und Schlafräume der Nachbarn zieht. Zuallererst muss man sich vorher über die lokale Verordnungen und Baubestimmungen am Wohnort informieren.

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Im Gemeindeamt im Wohnort kann geklärt werden, ob überhaupt und ab welcher Größe für den Aufbau eines Grillplatzes eine Baugenehmigung erforderlich ist. Je nach Gemeinde müssen frei aufgestellte Grillkamine im Garten vom örtlichen Schornsteinfeger nicht genehmigt werden. Anders sieht es aber bei Modellen aus, die an einen bestehenden Schornstein angeschlossen werden können.

Tulpen für lange Blüte richtig einpflanzen und kombinieren

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Damit Tulpen lange blühen, sollten die Tulpenzwiebeln in den passenden Boden gesetzt und mit anderen Blumen kombiniert werden. So gelingt die perfekte Blütenpracht.

Damit sich Hobbygärtner immer wieder an den bunten Tulpenblüten erfreuen können, gilt es einiges zu beachten:

Tulpenzwiebeln: Pflanzzeit ist im Herbst

Wenn Tulpen rechtzeitig vor dem Winter an frostfreien Tagen gepflanzt werden, verschönern sie im Frühling den Garten. Tulpen werden also im Herbst als Zwiebeln gesetzt. Nach dem Kauf sollten die Tulpenzwiebeln möglichst schnell in die Erde sonst könnten sie schimmeln.

Tulpen Narzissen

Tulpen brauchen sonnigen Standort

Tulpen wollen einen sonnigen Standort, schon im Halbschatten blühen Tulpen weniger gern. Töpfe mit Tulpenzwiebeln sollten deshalb spätestens zum Ende des Winters an einen sonnigen Standort ziehen.

Die richtige Blumenerde für Tulpenzwiebeln

Tulpen stellen keine großen Ansprüche die Bodenverhältnisse. Am besten gedeihen Tulpen auf durchlässigen Böden. Ist dieser nicht vorhanden, mischt man den Boden mit etwas Sand. So stehen die Zwiebeln nicht zu nass und die Gefahr von Fäulnis ist gebannt.

Tulpenzwiebeln

Möglichst große Tulpenzwiebeln pflanzen

Am schönsten zur Geltung kommen Tulpen in Gruppen und in unregelmäßigen Abständen gepflanzt. Tulpenzwiebeln sollten eine blühfähige Größe haben. Am besten sind große Zwiebeln der Sortierung 11/12 Zentimeter.

Tulpenzwiebeln richtig einpflanzen

Die Tulpenzwiebeln kommen etwa doppelt so tief in den Boden wie sie hoch sind- ohne Druck und mit der Spitze nach oben. Der Abstand zwischen zwei Zwiebeln sollte bei kleinen Exemplaren 3 bis 7 und bei größeren 7 bis 20 Zentimeter betragen. Anschließend wird Erde aufgetragen und angegossen. Ein Frostschutz aus Laub oder Rindenmulch kann nicht schaden.

Tulpen im Staudenbeet

Im Staudenbeet braucht man Gruppen von 10 bis 20 Zwiebeln. Es ist ratsam, die niedrigen Botanischen Tulpen in den Vordergrund zu pflanzen. Für die anderen Sorten in der Beetmitte entwirft man ein Farbkonzept. Die verschiedenen Höhen und Blütezeiten werden so gestaffelt, dass sich die Tulpenblüte über mehrere Wochen erstreckt.

Tulpen nach Farben kombinieren

Tolle Akzente setzen beispielsweise schwarze Tulpen. An langlebigen Sorte kann der Gärtner viel Freude haben, denn sie blühen jedes Jahr. Damit dunkle Tulpen im Beet richtig zur Geltung kommen, sollten sie mit hell blühenden Blumen kombiniert werden. Ebenso effektvoll ist es, eine einzelne andersfarbige Tulpen in ein Beet zu setzen.

Tulpen zwischen andere Blumen setzen

Tulpen können je nach Geschmack in das Gesamtbild des Gartens eingefügt werden. Sie werden etwa einzeln zwischen Rosen gesetzt. Ein natürliches Bild geben Tulpen auf Wiesen ab. Hier werden die Zwiebeln locker ausgestreut und gepflanzt, wie sie fallen.

Tulpen mit anderen Blumen kombinieren

In das Frühlingstreiben der Tulpen können sich zahlreiche Frühblüher mischen. Die frühen Sorten werden von Traubenhyazinthen (Muscari) und Hyazinthen (Hyazinthus orientalis) begleitet. Als Unterpflanzung von höheren Tulpen eignen sich auch blaue Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica), die zu rosafarbenen und roten Tulpen sowie zu gelb- und weißblühenden Sorten einen Kontrast bilden.

Tulpensorten, die erst im Mai blühen, bekommen beispielsweise Zierlauch als Begleiter. Auch zweijährige Frühlingsblumen, zum Beispiel Goldlack (Cheiranthus cheirii) und Schöterich (Erysimum), ergänzen das bunte Treiben der Tulpen ebenso wie eine ganze Reihe von Stauden. Das Zusammenspiel von violetten und rosafarbenen Tulpen bekommt durch das Tränende Herz (Dicentra spectabilis), den Silberling (Lunaria annua) und Nachtviolen (Hesperis) einen passenden Rahmen. Wolfsmilch (Euphorbia) und Gemswurz (Doronicum) runden das Farbspektrum ab.

Tulpen düngen

Im Herbst bekommen die Zwiebeln eine Hand voll Kompost und im Frühjahr einen Guss Flüssigdünger. Das sorgt für große Blüten und kräftige Farben.

Was tun, wenn die Tulpe verblüht ist?

Nach der Blüte sollten Stängel und Blätter stehen bleiben, damit die Zwiebel anschließend Kraft für das nächste Frühjahr sammeln kann. Man schneidet nur die welke Blüte ab, damit sich keine Samen bilden und die Kraft aus dem Stiel und den Blättern in die Zwiebel geht.

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Korallenstrauch pflegen: Wichtige Pflegehinweise für prächtige Pflanzen

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Korallensträucher sind eigentlich recht anspruchslos. Sie benötigen dennoch etwas Pflege, um kräftig wachsen zu können und wunderschöne Blüten zu entwickeln.
So pflegen Sie einen Korallenstrauch richtigDer Korallenstrauch trägt bei guter Pflege und am richtigen Standort prachtvolle Blüten. Er ist im Prinzip anspruchslos, braucht aber viel Sonne und reichlich Wasser. Dann erfreut er uns im Sommer mit bis zu 20 Zentimeter langen, auffällig geformten Blütenständen.

❍ Korallenstrauch aus der Winterruhe holen:

Holen Sie die Pflanze ab März aus dem kühlen Winterquartier. Der Korallenstrauch treibt erst spät aus, deshalb können Sie ihn gut im Zimmer vortreiben. Stellen Sie ihn dazu am besten an ein helles Fenster ohne pralle Mittagssonne. Gießen Sie ihn zunächst nur sehr wenig, damit er sich wieder an das Wasser gewöhnt. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen, wenn der alte Topf zu klein geworden ist. Das muss nicht jedes Jahr sein, je nach Größe topfen Sie den Korallenstrauch alle zwei bis vier Jahre um. Lesetipp: Korallenstrauch umtopfen: Schritt für Schritt Anleitung.

Ab Mai kann der Korallenstrauch dann ins Freie. Ein sonniger bis vollsonniger Platz ist am besten. Er kann dann bis Oktober problemlos draußen bleiben. In sehr milden Regionen können Sie den Korallenstrauch sogar in den Garten setzen.

❍ Rückschnitt:

Einige Gärtner empfehlen, im Herbst die Jahrestriebe, die sich am Stamm gebildet haben, zurückzuschneiden. Dann kann es aber passieren, dass die Ansätze im Winter vertrocknen und im Frühjahr nicht wieder austreiben. Kürzen Sie die Triebe deshalb besser erst im Frühling.

❍ Gießen:

Gießen Sie regelmäßig und erhöhen Sie die Wasserzufuhr noch mehr, wenn der Korallenstrauch blüht. An sehr heißen Tagen braucht er unter Umständen sogar morgens und abends Wasser. Wichtig ist ein guter Abfluss und eine ordentliche Drainage im Kübel, damit sich keine Staunässe bildet. Mit einer Mulchschicht rund um den Stamm verhindern Sie, dass zu viel Feuchtigkeit verdunstet.

Wenn die Blütezeit zu Ende geht, gießen Sie allmählich weniger. So kann sich der Korallenstrauch gut auf die komplett trockene Winterruhe einstellen. Ausnahme: Jungpflanzen werden in der Winterzeit leicht feucht gehalten.

❍ Düngen:

In der Wachstumsphase, während die Knospen gebildet werden, geben Sie dem Gießwasser alle zwei Wochen Flüssigdünger bei. Wenn der Strauch blüht, sollte jede Woche gedüngt werden, dann blüht er zuverlässig von Juni/Juli bis in den Herbst.

❍ Verwelkte Blüten entfernen:

Der Strauch bildet den Sommer über laufend neue Blüten. Entfernen Sie die verwelkten Blüten regelmäßig. Wenn die verblühten Teile entfernt werden, hat er genug Kraft für die neuen Blüten.

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Die Persischen Gärten – Paradiese des Orients

Die persischen Gärten folgten Gestaltungsrichtlinien, die noch heute ihre Gültigkeit haben und die westlichen Gärten bis heute inspirieren. Die ersten Gärten der Welt entstanden in Persien. Sie wurden hauptsächlich als Zufluchtsorte vor Trockenheit und Hitze genutzt. Persische Gärten beeinflussten fortan alle Gartenstile weltweit.

Der Persische Garten stammt ursprünglich aus dem Iran des Mittelalters und ist ein formaler Palast –oder Lustgarten. Der Garten ist ein wichtiger Bestandteil der persischen Kultur. Von dem altpersischen Begriff Paradaidha, der für den Begriff Garten verwendet wird wurde in vielen europäischen Ländern der Begriff Paradies abgeleitet. Heutzutage wird anstelle des Persischen Gartens oftmals der vereinfachte Begriff „orientalischer Garten“ verwendet. Dies ist auf die weltweite Verbreitung zurückzuführen. Das Ideal des Persischen Gartens wurde im Taj Mahal verwirklicht.
Bis heute werden auf Persischen Teppichen meist Gartenmotive abgebildet, die Teppichumrandung symbolisiert Wege und Grenzmauern, die Flächens sind mit Blütenmustern oder stilisierten Bäumen verziert.

Bereits Marco Polo beschrieb die Gärten als Paradies, in dem die besten Früchte der Welt wachsen und der durch vier Kanäle geteilt ist in denen Milch, Honig, Wein und Wasser fließen.

Der legendäre persische König und Feldherr Kyros II der Große ließ vor ca. 2500 Jahren in jedem seiner zahlreichen Paläste einen Garten als Ort der Kontemplation, der Privatheit, aber auch als Symbol der Macht einrichten. Der vierteilige Grundriss dieses Gartens kann bis heute „gelesen“ werden und gibt einen umfassenden Einblick in die Ursprünge des Persischen Gartens. Der Plan bildet die Architektur, Wasserläufe, Pavillons und auch die Bepflanzung ab. Er bildete die Grundlage für alle späteren Gartenentwicklungen.
Vom dritten bis siebten Jahrhundert stand im Persischen Garten Wasser im Vordergrund. Es wurden in den Gärten Springbrunnen, Kanäle und Seen hinzugefügt. Im 7. Jahrhundert wurden die Wasserwege nach innen gestaltet und kamen nur mehr innerhalb der Gartenmauern vor. Sie waren fortan Symbol der paradiesischen Flüsse in denen Wein, Wasser, Milch und Honig flossen. Im 17. Und 18. Jahrhundert bildeten die Gärten einen wichtigen Bestandteil der Paläste und man legte sie in enormen Ausmaßen an. In dieser Epoche wurden die Gärten durch Engelbert Kämpfer in Europa bekannt. Kämpfer zeichnete den Gartentyp Tschahar Bagh genauestens auf. Dieser Gartentyp ist mit einer Mauer begrenzt, verfügt über rechteckige Wasserbecken, Pavillons und einem ganzen Netz an Kanälen die den Garten durchziehen. Heutzutage können die traditionellen persischen Gärten im Iran nur mehr in Museen und an historischen Orten besichtigt werden.

Elemente des Persischen Gartens

Die Gärten und Gebäude bildeten eine Gesamtanlage in der es Schatten, Grün und eine Zuflucht vor der Hitze gab. Grundlegend war der Schutz vor Sonne und Licht.

  • Wasser – der gesamte Garten wurde bewässert
  • Mit dem Sonnenlicht wurden Formen und Muster aus den Lichtstrahlen gestaltet
  • Schattenplätze – waren wichtig um Schutz vor der Sonne zu bieten, verwendet wurden Bäume, Büsche Pavillons und auch Mauern
  • Im Garten wurden auch Gebäude integriert, wie zum Beispiel Bögen, Pavillons und Mauern
Persischer Garten, Bahai Garten, Israel

Von Jahr zu Jahr schöner

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Mit Stauden holen Sie sich Farbe ins Beet. Einmal gepflanzt und gut gepflegt, erfreuen die Vielblüher den Gärtner für viele Jahre.

Wirkungsvolles Staudenbeet: Hier trifft purpurfarbener Sonnenhut auf blau-violetten Phlox.

© BGL

Unter dem Begriff „Staude“ verstehen die Profis Arten, die dem Garten über lange Zeit treu bleiben, im Gegensatz zu den einjährigen Sommerblumen. Sie bilden im Lauf der Saison Blätter, Stängel und Blüten. Über den Winter sterben die oberirdischen Teile in der Regel ab. Im Frühjahr treiben die Wurzeln wieder aus, und der Zyklus beginnt aufs Neue.

Stauden gibt es in großer Vielfalt an Wuchsform, Farbe, Höhe und Struktur. Sie eignen sich für jeden Gartentyp, belohnen den Gärtner mit einem Blütenmeer und lassen sich hervorragend mit anderen Pflanzen kombinieren: Mischen Sie zum Beispiel Rosen, Sträucher oder kurzlebige Sommerblumen mit den mehrjährigen Staudengewächsen. Sie werden sehen, dass sich die volle Pracht der Stauden erst zeigt, wenn ein größeres Staudenbeet angelegt ist.

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Wald der blauen Blumen

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In manchen Wäldern kann man beim Frühjahrs-Spaziergang sein blaues Wunder erleben. Entdecken Sie den Zauber des Hasenglöckchens.

Zwar sind Hasenglöckchen eine Zierde in vielen Parks und Privatgärten, wild wachsend sind sie in den hiesigen Breiten aber nur selten zu finden. In Deutschland gibt es nur wenige Stellen, an denen das Atlantische Hasenglöckchen in der freien Natur wächst. Am bekanntesten ist das kleine Wäldchen zwischen Baal und Doveren im Kreis Heinsberg im äußersten Westen von Nordrhein-Westfalen. Je nach Witterung herrschen dort von Mitte April bis Mitte Mai „englische Verhältnisse“. Dann gibt es dort ein Blütenmeer aus zigtausend blauen Blumen zu bestaunen, den sogenannten “Wald der blauen Blumen“. Der Waldboden ist großflächig mit einem dichten blau-grünen Teppich aus Hasenglöckchen bedeckt, die dazu noch betörend duften. Dieser derartig große Bestand ist in Deutschland einzigartig. Besonders schön ist es, wenn die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen blitzen und so den blau gefärbten Boden in ein tolles Licht tauchen. Im Wald Gillenbusch bei Glimbach kann man das Schauspiel der Hasenglöckchen ebenfalls bewundern. Und auch im Wäldchen zwischen Jüllich-Barmen und Floßdorf kann man das „Blaue Wunder“ erleben.

Die Heimat der Bluebells

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Hasenglöckchen entwickeln sich prächtig in Laubwäldern, deren Blätterdach im Frühjahr noch genügend Sonnenlicht durchlässt.

Da die Hasenglöckchen ein mildes Klima bevorzugen, erstreckt sich ihre eigentliche Heimat entlang der Atlantikküsten von Portugal, Spanien und Frankreich bis nach Irland, England und Schottland. In England sind die blauen Blütenteppiche, die den Waldboden bedecken, der Inbegriff für den Frühling. Die sogenannten Bluebells (Blauglöckchen) gelten aber nicht nur als Frühlingsboten, sie sind in einigen Regionen auch ein Symbol für Bescheidenheit und Dankbarkeit. Und aufgepasst, wer beim Spazierengehen auf eine der blauen Blumen tritt oder sie pflückt, bekommt es laut Volksmund mit dem Ärger der Feen zu tun. Das Hasenglöckchen ist die typische Blume der englischen Buchenwälder. Dort befinden sich fast 50 Prozent des weltweiten Bluebell-Vorkommens. In den sogenannten Woodlands (dt. Waldgebieten) befinden sich die schönsten Bluebell-Teppiche der Welt – ein wahrer Angriff auf die Sinne! Häufig sind Hasenglöckchen Indikatoren für alte Wälder. Selbst wenn die Wälder nicht alt sind oder es dort überhaupt keine Bäume gibt, ein Vorkommen von Bluebells kann darauf hindeuten, dass dort vor langer Zeit mal ein Wald gewesen ist.

Take a walk on the wild side

Im Frühling sind die Bluebells bei herrlichen Waldspaziergängen zu bestaunen. In der weitläufigen Gartenanlage des “Lanhydrock House“ in Cornwall finden sich unzählige Bluebells. Der Garten des berühmtesten Herrenhauses in Cornwall ist bekannt für seinen farbigen Teppich im Frühling. Mitten durch die zarten Hasenglöckchen geht es auch im Waldgebiet von “Ashridge Estate“ in Hertfordshire. Nur wenige Kilometer entfernt vom Zentrum Londons finden Sie in den Buchenwäldern der Chiltern Hills eine wundervolle Ansammlung von Bluebells unter dem hellgrünen Buchen-Baldachin. Das 106 Hektar große Waldgebiet „Blakes Wood“ in Essex läutet den Frühling ebenso mit Unmengen von blauen Blumenteppichen ein wie der wilde Garten und Wald im „Park Blickling“ in Norfolk. Die zwei Hektar erstrahlen im Frühling in einem atemberaubenden Blau. In der Nähe von M

anchester blühen die blauen Blumen am schönsten im Gebiet von “Hardcastle Crags“. Und das sind nur einige der Gebiete in England, wo die Blüte der Bluebells uns verzaubert.

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Das macht müden Rasen munter

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Will man sich im Sommer fühlen wie auf dem „Grünen Teppich“, sollte man unbedingt rechtzeitig etwas dafür tun. Nach dem Winter sieht der Rasen meist ramponiert aus. Der Frost hat kahle Stellen hinterlassen, Moos hat sich in der feuchten Jahreszeit pudelwohl gefühlt und entsprechend breit gemacht. Abgestorbene Grashalme durchziehen die Fläche wie braune, strohige Haare. Damit die Gräser mit neuer Energie in die Saison starten, muss eine Frühjahrskur her. Die beste Zeit dafür ist Anfang April bis Mitte Mai.

Wer seinen Rasen liebt, der schiebt den Mäher; und zwar regelmäßig 1 x pro Woche nach der erfolgreichen Frühjahrskur.

Wer seinen Rasen liebt, der schiebt den Mäher; und zwar regelmäßig einmal pro Woche nach der erfolgreichen Frühjahrskur.

Mit vier Schritten zur perfekten Grünfläche

1. Mäher marsch: Zuerst den Rasen einmal so kurz wie möglich mähen und das Schnittgut auffangen.

2. Ohne Moos viel los: Der Rasenfilz muss raus. Dazu braucht man einen Vertikutierer. Wer keinen hat, kann sich in Gartencentern ein Gerät leihen; ist das Rasenstück nicht zu groß, kann man sogar ein Handvertikutierer benutzen. Vertikutieren Sie nacheinander aus zwei Richtungen; am besten kreuz und quer. Dann ist die Rasensode so gut angeritzt, dass sie das Moos freigibt.

3. Nichts liegenlassen: Als dritten Arbeitsschritt gilt es die Moosberge mit einem eng stehenden Rechen gründlich raus zu harken, damit nichts liegen bleibt. Erstaunlich welche Mengen an Moos beim Vertikutieren anfallen. Moos kann man gut kompostieren; es verliert schnell an Volumen.

4. Düngerwagen beladen: Jetzt hat der Rasen Luft zum Atmen bekommen, fehlen nur noch ein paar neue Nährstoffe, um das Wachsen der Grashalme in Schwung zu bringen. Befüllen Sie den Streuwagen mit einem Rasen-Langzeitdünger: nicht direkt auf dem Rasen, sondern auf einem festen Untergrund, von dem man herausgerieselten Dünger wieder auffegen kann. Dann nach Herstellerangabe den Düngerwagen einstellen und los geht die Fahrt. Ziehen Sie Ihre Bahnen leicht überlappend (damit dort, wo die Räder rollen, auch Dünger ankommt) und möglichst in einem Tempo, dann wird der Dünger gleichmäßig auf der gesamten Fläche verteilt.

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Eigener Honig von Stadtbienen

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Dieser Beitrag hat viel zu lange auf sich warten lassen. Die Honigernte fand nämlich schon Anfang August statt. Eigentlich hatte ich es längst aufgegeben, überhaupt noch an Honig zu kommen. Meine Mädels sind nämlich dieses Frühjahr zweimal ausgeschwärmt und dabei nehmen die Bienen jedes Mal einiges an Honig mit. Das war auch der Grund, warum sie umziehen mussten und nun im Garten stehen (hier der Beitrag dazu). Die Honigernte war eine so klebrige und aufregende Angelegenheit, dass es davon leider keine Bilder für euch gibt. Dafür aber das fertige Ergebnis!

So läuft die Honigernte in der Bienenbox ab
Zuerst mal muss man die Honigwaben aus der Bienenbox entnehmen. Dazu ist es ratsam zu zweit zu sein. Einer entnimmt die Waben, kehrt oder schüttelt die Bienen ab und packt sie in eine gut verschließbare Kiste. Das auf und zu machen der Kiste übernimmt lieber jemand anderes. Die Bienen sind wahnsinnig wütend und verteidigen ihren Wintervorrat vehement. Sie merken schnell, wo man den Honig versteckt hält und wollen mit aller Kraft in die Kiste mit den Waben eindringen. Es sollten aber keine Bienen mit in die Küche kommen.

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Sind alle Honigwaben geerntet geht es damit in die ab nach Hause in die blitzeblanke Küche. Die Waben werden aus den Holzrahmen herausgeschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Nun wird eine Art Waben-Honigbrei hergestellt. Mit einem Kartoffelstampfer geht das ganz gut. Anschließend wird der Brei in ein Küchensieb gegeben und der Honig tropf langsam in einen Eimer

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Normalerweise kann man die Honigwaben in eine Schleuder stellen und so ganz einfach an den Honig gelangen. Beim Naturwabenbau sind die Waben aber nicht stabil genug, um der Zentrifugalkraft stand zu halten. Daher haben ich diese andere Methode angewandt. Allerdings finde ich diese Art der Honigernte nicht besonders gut. Die Waben meiner Bienen werden bei jeder Honigernte (idR 2xjährlich) zerstören und noch dazu bleibt viel Honig auf der Strecke. Daher werde ich die Bienen nächstes Jahr in eine konventionelle Beute (so nennt sich eine Bienenbehausung) umsiedeln. Allgemein muss ich sagen viel mir das Imkern als Anfänger in der Bienenbox nicht gerade leicht. Auch das Imkern auf dem Balkon ist zwar ein schöner Gedanke, jedoch kann man nicht von allen Nachbarn Verständnis erwarten. Vor allem nicht dann, wenn ein Bienenschwarm im Innenhof abgeht. Bei mir war das wirklich ziemlich heftig und die Nachbarbalkone wurde von den Bienen für ein paar Stunden eingenommen. Ich denke, es kommt ganz darauf an, wie der Balkon gelegen ist.

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Erste Hilfe bei Pflegefehlern

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Gesunde, kräftige Pflanzen sind das Ergebnis guter Pflege, regelmäßiger Beobachtung und dem richtigen Standort für die Pflanzen. Falsches Gießen, zu viel oder zu wenig, nehmen Pflanzen im Topf besonders übel.

Kleine kompakte Sommerblüher wie Zierklee und Begonien sind ideal für den Balkon. Sie können auch gut in Hängeampeln gepflanzt werden.

© IZB

Trockenheit

Bei Trockenheit rollen sich die Blätter an den Seiten ein, werden gelb und fallen schließlich ab. Die Erde wird hart und reißt auf. Im Sommer brauchen viele Kübel an heißen Tagen zwei- bis dreimal Wasser. Der Standort kann schnell insgesamt zu heiß sein; sorgen Sie während der Mittagsstunden möglichst für leichten Schatten.
Tipp: Leere Wasser- oder auch Weinflaschen sind ideale Bewässerungshilfen an heißen Tagen. Eine mit Wasser gefüllte Flasche kopfüber in das Erdreich stecken. Das Wasser sickert langsam nach und die Pflanze braucht nicht zu verdursten.

Sonnenbrand

Zu viel Sonne verursacht manchmal auch Verbrennungen an den Blättern. Besonders bei Pflanzen, die nach dem Winter noch nicht an die Sonne gewöhnt sind. Auch hier gilt: Für etwas Schatten sorgen und alle Pflanzen im Frühjahr langsam an die Sonne gewöhnen.

Zu nass

Staunässe oder zu viel Gießen äußert sich durch die gleichen Symptome wie Trockenheit. Die Blätter werden ebenfalls gelb und faÍlen ab, ebenso die Blütenknospen. Nach einem kräftigen Regenguss stehen Topfpflanzen oft regelrecht im Sumpf und obendrein ist der Untersetzer auch noch mit Wasser gefüllt. Eine gute Dränage verhindert hier das Schlimmste. Ist die Erde völlig verschlammt, hilft nur noch Umtopfen.

Nahrungsmangel

Mangelkrankheiten entstehen, wenn die Pflanze zuwenig Nährstoffe zur Verfügung hat. Stickstoffmangel äußert sich durch gelbe Blätter und vermindertes Wachstum. Bei Phosphormangel bilden sich nur wenig Blüten oder Früchte aus, die Wurzeln sind nur schwach entwickelt. Einem Mangel an diesen Nährstoffen beugt man durch eine gleichmäßige, wohl dosierte Düngerversorgung vor. Bei Eisenmangel färben sich die Blätter gelb, während die Adern grün bleiben. In diesem Fall sollte man sehr kalkhaltiges Gießwasser enthärten oder aber ein Eisenpräparat in das Gießwasser geben.

© haus.de

Gärtnern nach dem Mondkalender

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Viel Hobbygärtner glauben an die große Kraft des Mondes und wer nach dem Mondkalender pflanzt, erntet und sät, wird sehr oft belächelt und sich die eine oder andere spöttische Bemerkung gefallen lassen. Zwar gibt es bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass der Mond einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum m Garten hat.

gärtnern nach dem Mondkaender

Mondhobbygärtner gehen davon aus, dass nicht nur große Wassermassen vom Mond beeinflusst werden, sondern das auch die Pflanzensäfte die das Wachstum der Pflanzen fördern vom Mond beeinflusst werden. Dabei spielt eine wesentliche Rolle die Position des Mondes, denn der Mond bewegt sich nicht in einer gleichbleibenden Höhe, sondern steht mal tiefer oder höher zum Horizont. So wird symbolisch die Aufstiegsphase des Mondes auch als Ausatmen der Erde und die Abstiegsphase des als Einatmen der Erde bezeichnet. Beim Ausatmen wird der Pflanzensaft angezogen und strömt dabei in die oberen Pflanzenteile. Und deshalb sollte man während des aufsteigenden Mondes das Obst ernten. Denn wenn die Früchte gut im Saft stehen, ist das Obst nicht so anfällig für Pilzbefall und sind außerdem länger haltbar.

Während der Zeit des Einatmens ziehen sich die Nährstoffe und das Wasser in den unteren Pflanzenteilen zurück. Deshalb ist die Zeit des absteigenden Mondes, zum Beispiel gut für einen Heckenschnitt. Denn dann tritt weniger Pflanzensaft aus. Kurz bevor der Mond seinen niedrigsten Stand erreicht, sollten Sie das Unkraut jäten und den Rasen mähen.

Die Sternbilder im Mondkalender haben auch einen großen Einfluss

Hobbygärtner gehen auch davon aus, dass der Mond auch die Kräfte des Sternbildes beeinflusst, indem er geradesteht. Für die Kraftübertragung nutzt er die vier Elemente und das wäre:

– Feuer (Wärme)

– Erde

– Luft (Licht)

– Wasser

Hier werden die drei der zwölf Sternbilder zu Gruppen zusammengefasst und diese heißen Trigone. Jedes der vier Trigone steht für eines der Elemente und für eine Pflanzengruppe.

Und hier die Zusammenhänge als Übersicht

 

Art des Tages Element Tierkreiszeichen Gartenpflanzen
Blütentage Luft Waage, Wassermann, Zwilling Brokkoli, Blumen, Blumenzwiebeln
Blatttage Wasser Krebs, Fisch, Skorpion Lauch, Spinat, Petersilie, Salat, Kohlrabi
Fruchttage Feuer Widder, Schütze Löwe Früchte, Gemüse, Nüsse
Wurzeltage Erde Jungfrau, Steinbock, Stier Radieschen, Rhabarber, Sellerie, Kartoffeln

Je nach Sternbild, wie der Mond steht, werden nach dem Mondkalender, die sogenannten Blütentage, Blatttage, Fruchttage und Wurzeltage festgelegt.

Die Mondphasen bestimmen das Arbeiten mit den Pflanzen und die älteste Grundregel dafür laute: Alles, was nach unten wächst – säe beim abnehmenden Mond und alles, was nach oben wächst – säe beim zunehmenden Mond.

Abnehmender Mond: Hier wandert der Mond zur Sonne hin bis er sich komplett zwischen Sonne und Erde schiebt. Und genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt gekommen für das Einlagern und Konservieren und zum Ernten. Beim abnehmenden Mond können auch Bäume und Sträucher geschnitten werden. Selbst Ungeziefer- und Unkrautbehandlung ist in dieser Zeit des abnehmenden Mondes geeignet.

Hecken schneiden

Neumond: Hier steht der Mond zwischen der Erde und Sonne und reflektiert kein Licht und bei dieser Phase können Sie kranke oder durch Schädlinge befallene Pflanzen behandeln.

Zunehmender Mond: Der Sichel des Mondes wird voller und jetzt sehen alle Kräfte auf Zunahme und die Säfte der Pflanzen steigen. Und bei dieser Mondphase können Sie an allen tragenden Pflanzen arbeiten. Sowie sollten Sie Frucht-, Blatt- und Blütenpflanzen pflanzen, aussäen oder umpflanzen.

Vollmond: Bei dieser Mondphase nehmen Sonne und Mond die Erde in ihre goldene Mitte und die Kraft des Mondes hat seinen Höhepunkt erreicht. Hier dürfen Sie auf keinen Fall Gehölze schneiden aber düngen ist erlaubt. Denn in dieser Phase können die Pflanzen die Nährstoffe des Düngers besser aufnehmen. Selbst die Heilkraft der Kräuter ist beim Vollmond am größten und sollten gesammelt werden.

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Immerblühendes Beet – Gestaltungstipps

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Ein immerblühendes Beet ist der Traum jeden Hobbygärtners. Um die verschiedenen Blühphasen auszunutzen, ist eine genaue Planung erforderlich.

Ein immerblühendes Jahreszeitenbeet in verschiedenen Farben

Ein immerblühendes Beet wirkt üppiger, wenn mehrere Pflanzenarten gemeinsam blühen. Daher lautet der wichtigste Grundsatz, einen Pflanzplan zu erstellen und alle Pflanzengruppen mit einzubeziehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mehrere Arten an verschiedenen Stellen auftauchen. Durch Wiederholungen lässt sich ein vielfarbiges ungeordnetes Sammelsurium vermeiden. Besser ist, sich farblich auf zwei bis drei Grundtöne zu beschränken. Beispielsweise wirken romantische Kombinationen in Blau, Rosa und Weiß oder fröhliche Mischungen in Rot, Gelb oder Violett harmonisch.

Damit der Garten ganzjährig mit schönen Farbtupfern erfreuen kann, ist es sinnvoll, die Blumen so auszuwählen, dass sie zu allen Jahreszeiten blühen. Jedoch sind die Blüher nicht nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter zu pflanzen, sondern gut durchzumischen. Das hat den Vorteil, dass keine kahlen Stellen entstehen, sobald eine Jahreszeit vorbei ist.

Auch sind bei der Gartengestaltung die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzensorten zu beachten. Einige Arten benötigen einen halbschattigen oder schattigen Bereich, andere wachsen besser in voller Sonne. Ebenso ist zu bedenken, dass eine solche Pflanzung viel Platz braucht – die Fläche beträgt wenigstens zehn Quadratmeter. Für einen stimmigen Eindruck kommen große Stauden nach hinten und die Kleinen nach vorne.

Die Pflanzenauswahl für das Beet

Bereits im Winter gibt es Frühblüher, die im tristen Grau ein Hingucker sind. Von Januar bis April zeigen Christrosen und Wildalpenveilchen ihre Blütenblätter mutig im schmelzenden Schnee. Werden ein paar Zwergsträucher und Blumenzwiebeln integriert, beginnt der Blütenreigen Ende Februar oder im März. Dann bestimmen Tulpen, Narzissen, Hyazinthen in verschiedenen Rot- und Gelbtönen das Bild. Lenzrosen, Lungenkraut, Zierquitte, Zwergmandel und die weiß blühende Schneeforsythie stehen ebenfalls in voller Blüte.

Ab Mai blühen Tränendes Herz und die ersten Taglilien – die je nach Sorte – bis zum September bleiben. Exotisch anmutende Iris und Rittersporn stehen in Konkurrenz mit vielfarbigen Pfingstrosen. Einen grünen Rahmen liefern Chinaschilf, Lampenputzer oder kleine Rhododendronbüsche.

Im Sommer bereichern Strauch- und Beetrosen ein immerblühendes Beet mit ihren Düften vom Juni bis zum Frost. Auch Blütenstauden wie Mädchenauge, Rittersporn, Phlox und Lupinen eignen sich hervorragend, um blühende Beete zu füllen. Wer bei Rosen die ersten verwelkten Blütenstände abzupft oder Blühstauden minimal zurückschneidet, fördert eine zweite Blüte.

Herbstzauber mit bunten Farben

Sind die Sommerblumen verblüht, zaubern klassische Spätsommer- und Herbstblumen ein buntes Feuerwerk. Jetzt blühen Dahlien und Herbstastern um die Wette und Chrysanthemen ertragen sogar tapfer die ersten schwachen Nachtfröste. Besonders anmutig sind Anemonen, wenn sie mit ihren zarten Blütentellern auf den Stängeln in Pink oder Reinweiß schaukeln. Auch herbstblühende Krokusse zählen zu den letzten Geschenken im Gartenjahr.

Ein Spätblüher im Oktober ist der purpurblaue Eisenhut und der Ageratumdost erfreut bis zum November mit seinen schokobraunen Blättern. Zum Jahresende trotzen Winterschneeball mit rosa Blütenrispen, der gelbe Winterjasmin und die Zaubernuss mit gelbem Blattwerk dem Schnee. Zahlreiche Gräser wie Waldmarbel, Blaugras und Siebenbürger behalten den Winter über ihre grüne Farbe.

Ein einfacher Trick, um mehr Blütenreichtum in ein immerblühendes Beet zu bringen: Wer zusätzlich Pflanztöpfe dazu stellt, kann diese im Frühjahr, Sommer und Herbst immer neu bepflanzen. Es lassen sich auch Kübelpflanzen wie Wandelröschen einbringen.

Die Kletterpflanzen Jelängerjelieber, Duftwicken oder Kapuzinerkresse sorgen am Klettergerüst oder Obelisken für mehr Blütenreichtum in der Höhe. Um die Pflege braucht sich der Gartenbesitzer keine großen Gedanken machen – ein gelegentliches Ausputzen und Zurückschneiden vor dem Frost reicht vollkommen aus.

Blütenpracht das ganze Jahr über

Viele Heimgärtner träumen von Beeten, die vom Frühjahr bis in den Winter farbenprächtig strahlen. Dabei ist es einfach, den Wunsch in die Tat umzusetzen. Entscheidend sind Gartenblumen mit extra langen Blühzeiten, zweiten Blüten und attraktivem Blattwerk. Erst sie machen den Garten zum dauerhaften Hingucker.

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Gartenmöbel, die in diesem Sommer – den Outdoorbereich zu einem Wohnzimmer werden lassen

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Der Frühling steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und bald beginnt endlich die Gartenmöbelsaison wieder. Und hier ein paar Highlights, die den Garten und Balkon zu einem schönen Entspannungsort werden lassen, nach getaner Gartenarbeit. Perfekt für viele Besucher und für eine große Familie ist eine große gedeckte Tafel im Garten und deshalb braucht jeder unter Ihnen der dem Trend „Wohnen und Leben“ im Freien zelebriert einen großen Gartentisch. Gartenmöbel

Die Auswahl, an großen Gartentischen ist heute sehr beträchtlich. Dabei gibt es nicht mehr nur die klassischen Ausziehtische aus Holz, sondern robuste Ausziehtische aus Stahl und viele andere Materialien. Und diese robusten Gartentische verfügen eine Tischlänge von 200 bis 260 Zentimetern oder auch größer, dazu haben diese Tische eine angenehme Tischbreite von circa 100 Zentimetern, die somit ausreichend Platz bieten für einen gemütlichen Grillabend mit der Familie oder auch mit Freunden. Wer unter Ihnen noch mehr Platz benötigt, kann sich passende kleine Tische, die sich zum Anstellen eignen zulegen. Und so lässt es sich im Handumdrehen noch zusätzlicher Platz schaffen.

Bequemes sitzen im Outdoorbereich spielt in dieser Gartensaison eine große Rolle

Auch Outdoorstühle und Sofas für den Garten werden immer bequemer und ein Trend in diesem Jahr sind die Esssessel, die Sie sehr oft auch in Hotel-Lobbys finden. Denn diese vereinen dank ihrer tollen Sitzhöhe Dinieren und Relaxen und diese mit einem großen Gartentisch kombiniert – steht einem gemütlichen Beisammensein im Garten nichts mehr im Wege.. Selbst Liegen zum Relaxen für den Garten haben mittlerweile eine angenehme Sitz- und Liegefläche. Ebenfalls neu auf dem Markt sind hochwertige stilvolle Sitzbänke für den Garten oder Terrasse.

Relaxen nach getaner Gartenarbeit in einem Hängesessel oder Hängematte

Hängesessel und Hängematten stehen für Entspannung und sorgen für Urlaubsfeeling im Garten sowie ist ein solcher Sessel perfekt geeignet für ein Sommer-Nachmittags-Nickerchen im Freien. Denn in einer Hängematte lässt es sich zwar gut liegen, doch was ist, wenn Sie auch mal ein Buch im Garten lesen wollen – dann ist ein Hängesessel einfach nur perfekt. Urlaub auf Balkonien – warum nicht? Mit einem entsprechenden Model können Sie auch zu Hause Ihre Seele baumeln lassen. Ein weiteres Plus, das für einen Hängesessel oder für eine Hängematte spricht, diese lockern Ihren Garten optisch auf und verwandeln ihn zu einer gemütlichen Lounge-Area – mit einer Wohnzimmeratmosphäre.

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Hochwertige trendige Hängesessel und Hängematten können Sie hier bei diesem Onlineshop „Welt der Hängematte“ bequem online bestellen.

Hängesessel und Hängematten im Garten können Sie an dicken Ästen befestigen, aber Vorsicht, prüfen Sie, bevor Sie sich in die Lüfte schwingen – unbedingt, ob der ausgesuchte Baum das Gewicht trägt – nicht dass Ihr geplanter Chill-out-Nachmittag unsanft endet. Luxusvariante gibt es auch in diesem Segment und dazu zählen auf jeden Fall, Hängematten oder Hängesessel mit Gestell aus hochwertigem Holz oder Aluminium.

Die Trendfarbe in puncto Gartenaccessoires in diesem Jahr ist Farbe Gelb

Passend zum Sonnenschein setzen die Hersteller in dieser Gartensaison auf die Farbe Gelb und die Palette reicht über warmes Buttergelb, knalligem Zitronengelb bis zu gedeckten Safran. Da die Brandbreite der Farben in puncto Accessoires für den Außenbereich sehr groß ist, was zuletzt schon im Trend lag – bleibt auch vertreten. Besonders Weiß und dezente Töne wie zum Beispiel Beige und Sand sind weiterhin die Farben für Schirme, Kissen und Polster. Denn für den Outdoorbereich lautet das Motto in diesem Sommer: Die Accessoires bleiben bunt und die Gartenmöbel selbst bleiben dezenter. Denn Möbel für den Gartenbereich in naturnahen Farben und in der Farbe Grau lassen sich immer wieder neu mit kontraststarken Tönen für verschiedenen Stimmungen und Anlässe wunderbar dekorieren.

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Blumen gegen Schneckenplage

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Mit Schneckenkorn, Bierfallen und Absuch-Aktionen kann man nur mühsam die schlimmsten Schäden verhindern. Schnecken sind Feinschmecker und riechen bis zu 200 Meter weit, was ihnen schmeckt. Genau hier können Gärtner ansetzen, um der Plage Herr zu werden.

In den alten Bauerngärten sprossen inmitten von Salat und Gemüse bunt blühende Sommerblumen. Sie schmückten nicht nur den Garten, sie schützten auch das Gemüse vor den Nacktschnecken. Dazu gehören: die duftende Bartnelke, Kapuzinerkresse, Männertreu, Jungfer im Grünen, Fingerhut, Portulakröschen, Akelei und viele andere. Sie alle sind bezaubernde Sommerblumen. Pflanzt man sie zwischen Gemüse und in gefährdete Blumenbeete, werden Schnecken wirkungsvoll ferngehalten.

Die blaue Lobelia, auch als Männertreu bekannt, wird von Nacktschnecken gemieden © Blumenbüro

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Frühling im Korb

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Der Februar ist der Monat, in dem der Kampf zwischen Winter und Frühling jedes Jahr auf´s neue ganz deutlich zu erkennen ist. An einem Tag erstrahlt der Himmel blau und die Temperaturen klettern schon auf knapp 10 Grad. Doch, was ist dann am nächsten Tag angesagt?! Graupelschauer und eisiger Wind.
Die ersten Schneeglöckchen haben sich einen Weg durch den noch frostigen Boden gebahnt (erstaunlich wie die das schaffen oder?!), doch die restlichen Frühlingsblüher schaffen es noch lange nicht. Da wir aber natürlich sehnlichst ein wenig Farbe brauchen geht es ab ins Gartencenter. Dort glaube ich, hat der Frühling im warmen Gewächshaus überwintert und gibt jetzt Stück für Stück seine Blütenpracht frei.

Da es aber in der echten Gartenwelt noch lange nicht so warm und kuschelig ist, wie im Gewächshaus, müssen wir unseren gekauften Frühling vor Frostschäden schützen. Darum finde ich es am besten, die Blumen in Kisten oder Körbe zu setzten. So kann man sie an schönen Tagen auf der Terrasse und den Balkon platzieren und in Szene setzen. Bei einem erneuten Wintereinbruch sind sie in wenigen Handgriffen im Keller oder Hausflur gut geschützt. Super Sache oder?

 

Fruehlings-Deko

Fruehlings-Deko

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Mediterranes Flair auf dem Balkon

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Ein Olivenbäumchen neben dem Esstisch, blühender Oleander, der Duft von Orangen – Kübelpflanzen zaubern das Flair des Südens auf Balkon und Terrasse. Doch statt neue Gewächse zu kaufen, können Hobbygärtner sie selbst vermehren.

Am einfachsten ist die vegetative Vermehrung, das heißt mit Pflanzenteilen. Die Anzucht mit Samen eignet sich in unseren Breiten für die meisten Kübelpflanzen nicht, denn die Vegetationsperiode ist zu kurz. Zwar lassen sich Zitrusfrüchte, Litchi oder Kaffeebaum aus Samen ziehen, aber blühen und Früchte tragen werden sie nicht.

Die sonnenhungrigen Exoten gedeihen gut, wenn sie in lichtreiche Monate hineinwachsen können. Frühling und Frühsommer sind darum die geeigneten Zeitpunkte für die Vermehrung.
Alle Kübelpflanzen brauchen für die Anzucht einen hellen, warmen Platz, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Temperatur des Bodens ist besonders wichtig, das Substrat sollte gleichmäßig 20 Grad warm sein. Die Gewächse danken es mit mediterraner Pflanzenpracht.

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Profi-Tipps zur Gartenplanung

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Ein Familiengarten sollte die Bedürfnisse aller berücksichtigen – die von Kindern ebenso wie die der Erwachsenen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie alle Wünsche unter einen Hut bringen können, ziehen Sie einen Fachmann in Sachen Gartenplanung zu Rate.

Experten-Interview

Balbina Fuchs (Diplom-Ingenieurin für Landschaftsbau) vom Verband “Gärtner von Eden” gibt uns hilfreiche Planungs-Tipps.

Was ist das Wichtigste bei der Planung eines Familiengartens? 

Balbina Fuchs: Bei der Planung sollten sich unbedingt alle Familienmitglieder, die den Garten nutzen wollen, an einen Tisch setzen und ihre Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse offen aussprechen. Dabei sollte jeder Wunsch ernst genommen werden. In den meisten Fällen kann zwar nicht alles umgesetzt werden, aber alle sollten ihre Wünsche hinterher im Garten wiederfinden, so dass eine ausgewogene Mischung zustande kommt, etwa mit Spielbereichen für die Kinder und Ruhezonen für die Erwachsenen.

Wie unterteile ich den Garten sinnvoll?
Hanggrundstücke lassen sich durch unterschiedliche Ebenen gut strukturieren und damit eine Trennung der einzelnen Gartenbereiche erzielen. Bei ebenen Grundstücken übernehmen diese Funktion Sichtschutzelemente oder Heckensegmente. Auch die Wegeführung kann Bereiche trennen.

Wie viel Rasenfläche braucht man zum Spielen & Toben?
Kommt auf die Kinder an, wollen sie Fußball spielen oder wollen sie lieber ein Baumhaus? Die einen brauchen viel Raum für Bewegung die anderen lieber einen Rückzugsort zum Lesen oder Verstecken. Am besten mit den Kindern sprechen.
Was ist bei der Auswahl der Pflanzen zu beachten?
Viele Familien freuen sich über Nutzpflanzen, bei denen sie ernten oder naschen können, aber die Kinder auch schon bei der Pflege helfen können. Das können sowohl Obstbäume als auch Beerensträucher sein. Schön sind auch Frühlingsblüher oder solche Pflanzen, die sich im Jahreskreis zu Dekozwecken nutzen lassen, also zum Beispiel Zweige für den Osterstrauch liefern, sich im Winter dekorativ mit Lichterketten schmücken lassen. Außerdem sind solche Pflanzen interessant, die Tiere in den Garten locken, zur Blüte etwa Schmetterlinge oder Vögel, die die reifen Früchte ernten. Das ist ein Schauspiel, das Kinder immer sehr fasziniert. Beim Thema Giftpflanzen scheiden sich die Geister. Ich bin nicht der Meinung, dass im Familiengarten keine giftigen Pflanzen mehr stehen dürfen. Vielmehr finde ich es wichtig, den Kindern nahe zu bringen, welche Pflanzen im Garten stehen und welche man nicht essen darf. Wenn aber Familien auf Nummer sicher gehen wollen, kann man sie da natürlich beraten, damit keine unverträglichen Pflanzen im Garten vorkommen.


Und worauf kommt es bei den Spielgeräten an?
Diese müssen regelmäßig gewartet werden, damit das Holz nicht morsch ist oder das Seil der Schaukel plötzlich durchbricht. Toll sind auch Klettermöglichkeiten auf Totholz oder Matschmöglichkeiten für Kinder. Ein Sandspielbereich, vielleicht mit einer integrierten Viehtränke als Wasserlieferant, lässt sich auch schön mit Findlingen einfassen, die dann ins Spiel einbezogen und beklettert werden können. Wir versuchen immer, möglichst mit natürlichen Materialien zu arbeiten, damit sich die Spielgeräte nicht wie Fremdkörper im Garten ausnehmen. Soll es ein Trampolin sein, kann man aus Gründen der Optik eine bodenebene Variante wählen. Spielgeräte lassen sich auch pflanzen, zum Beispiel können Weiden zu einem Tipi oder einem Tunnel zusammengebunden werden.

Wie wird mein Garten kindersicher?
Ganz wichtig ist es, Kinder vor Wasser zu schützen, also den Teich zu umzäunen, einen Teichwasserbewegungsmelder zu installieren und Regenwassertonnen mit Gittern zu versehen. Das Wasser ist immer noch die größte Gefahr. Außerdem sollte ein Garten so umzäunt sein, dass Kinder nicht weglaufen können. Wer Mauern und Treppen im Garten hat, sollte eine Absturzsicherung installieren, und wie beim Thema Pflanze schon erwähnt, Kinder über eventuelle Gefahren von dieser Seite aufklären.

Gibt es Tricks, mit denen ich Kinderbereiche so anlege, dass ich sie später unkompliziert für einen Erwachsenen-Garten umnutzen kann?
Natürlich, wir legen die Gärten immer so an, dass Spielmöglichkeiten umgenutzt werden können, so kann etwa aus dem Sandspielbereich später eine Feuerstelle oder ein Teich entstehen.

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Heidepflanzen verleihen in jeder Jahreszeit im Garten schöne Lichtblicke

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Heidepflanzen im eigenen Garten erschaffen eine Aura der Gelassenheit und Ruhe mit einer einzigartigen Farbenpracht. Denn die immergrünen kleinen Sträucher sind nicht nur anspruchslos, sondern auch sehr genügsam und erfreuen zudem jedes Gartenherz.

Dank der Sorten- und Artenvielfalt können Heidepflanzen wie zum Beispiel mit der Schneeheide, englische Heide, Grauheide, Cornwall Heide, Besenheide und die Glockenheide den Vorgarten oder auch den Garten zu einer faszinierenden Heidelandschaft im Kleinformat angelegt werden.

Die optimale Pflanzenzeit der Heidepflanzen

Es gibt zwei Pflanzenzeiten im Jahr für diese pflegeleichten und robusten Pflanzen und das wäre im Herbst oder von März bis Mai. Aber der beste Zeitpunkt bleibt der Herbst, denn so können Sie schon im nächsten Jahr den Traum von Ihrem eigenen Heidegarten genießen. Selbst die Anordnung der Sorten ist egal, aber es ist wichtig, die Heide immer in Gruppen zu pflanzen. Denn nur so erzielen Sie später die gewünschte klassische Wirkung von verschiedenfarbigen Farbkombinationen. Daher ist es empfehlenswert 10 bis 12 Pflanzen der gleichen Sorte pro Quadratmeter zu pflanzen.

Wichtig ist auch, dass Sie darauf verzichten, die Heidepflanzen in symmetrischen Rabatten anzuordnen. Denn die Heidepflanzen kommen nur richtig zur Geltung, wenn diese auch durch kleinere Mulden oder Hügeln in die Landschaft mit einfließen. Ein Heidegarten erhält seinen ganz speziellen Charme erst dann durch die richtigen Begleiter und dazu gehören Staudengräser, Ginster, Wachholder oder auch Birken.

Besenheide

Wer unter Ihnen wenig Platz im Garten oder Vorgarten hat, muss auf keinem Fall auf eine Heidelandschaft verzichten. Denn durch einen Weg oder Rasenstück, die vom restlichen Garten getrennt sind, können Sie schon mit wenigen Quadratmetern mehrere Heidesorten sowie mit drei kleinen Nadelbäumen oder Sträuchern ein einzigartiges Heidestück realisieren. Schöne Akzente können Sie mit Gräsern, wie zum Beispiel mit dem Blaugras und Pfeifengras oder mit Sträuchern wie Thymian, Heidenelken, Disteln, Katzenpfötchen oder Königskerzen setzen. Und im Frühjahr können Sie mit Zwiebelblumen wie Krokussen, Schneeglöckchen und Wildtulpen Leben in den Heidegarten einhauchen.

Der Standort von Heidepflanzen

Zu den aller wichtigsten Säulen einer sachgerechten Pflege von Heidepflanzen, ist der Standort. Machen Sie hier alles richtig, reduziert sich der Arbeitsaufwand rund um die Kultivierung auf ein Minimum. Daher sollten Sie auf die Temperatur- und Lichtverhältnisse sowie auch der Bodenbeschaffenheit achten, das heißt:

  • Eine sonnige bis halbschattige Lage.
  • Luftiger Standort, ohne das eine Stauhitze im Sommer stattfindet.
  • Der Standort sollte eventuell im Einfluss von feuchter Luft und dieser kann in der Nähe eines Bachlaufs oder von einem Teich
  • Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und locker sein sowie einen sauren pH-Wert von 4,5 bis 5,5 aufweisen.

Das Schneiden von Heidepflanzen

Um die Vitalität der Heidepflanzen zu bewahren und um ein kompaktes Wachstum sowie eine eifrige Blühwilligkeit zu erhalten müssen Sie Ihre Heidepflanzen auch scheiden.

Glockenheide

Denn sonst die Pflanzen über Jahre hinweg zu sparrige Gewächse, die von innen her verkahlen und zudem nur noch an den äußeren Triebspitzen blühen. Außerdem bewahrt Ihr Heidegarten ein natürliches Erscheinungsbild, wenn Sie Ihre Heidepflanzen nicht einheitlich auf eine Höhe schneiden. Daher sollten Sie die Triebe auf unterschiedliche Längen kürzen. Und dies ist wichtig beim Schneiden:

  • Sommer blühende Heidepflanzen sollten immer, im zeitigen Frühjahr einen Schnitt verpassen.
  • Frühjahrsblühende Pflanzen unmittelbar nach der Blüte zurückschneiden.
  • Hochwachsende Heidesorten mit einem lockeren Habitus müssen Sie kräftig einkürzen.
  • Bei niederliegenden Heidesorten und Zwergsorten werden lediglich nur die zu langen Triebe sowie die alten Blüten weggeschnitten.

In puncto Überwinterung sind einige Heidepflanzen nicht immer winterhart. Daher ist es wichtig, dass Sie sich beim Kauf dieser Pflanzen genau erkundigen, wenn Sie die Heidepflanzen im Garten mehrjährig kultivieren möchten. Außerdem sollten Sie vor dem ersten Frost, die Pflanzen mit einer Schicht Laub oder Tannenwedeln abdecken. Und selbst bei einer intensiven Sonneneinstrahlung und gefrorenen Boden, diese Abdeckung bis ins Frühjahr beibehalten. Nur mit diesen Vorkehrungen für die Überwinterung bleiben Ihre Heidepflanzen gesund und munter und schenken Ihnen im Frühjahr eine schöne Heidelandschaft.

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Die Gestaltungselemente für einen japanischen Garten – A und O für Harmonie

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Ein japanischer Garten sollte ein Ort der Stille, der Ruhe und Geborgenheit sein, und durch diesen Hintergrund ist die oberste Regel – weniger ist mehr bei den Gestaltungselementen. Denn ein Japan Garten ist immer schlicht gestaltetet und trotzdem ist die Wirkung sehr verblüffend. Denn das Zusammenspiel der wenigen Elemente wie Sand, Kies und Stein hat bei einer Gestaltung eines japanischen Gartens Vorrang. Wasserspiele, Steinlaternen, wie zum Beispiel die Rankei-Laterne aus Granit und Steinfiguren spielen hier als Dekoration eine wichtige Rolle. Denn jeder einzelne Dekorationsgegenstand sowie jede Pflanze hat bei einem Japan Garten – seinen eigenen Symbolcharakter.

 

Japanische Gärten sind mit der Lehre des „Zen“ verbunden und diese buddhistische Meditationslehre kam im 12. Jahrhundert von China nach Japan. Das Ziel des „Zen“ ist die Erleuchtung mittels der Meditation und die Befreiung von Ängsten sowie Wünschen. Und genau diese Ideale beeinflussen auch die japanische Gartengestaltung sowie auch die Dekorationselemente hier in Europa. Und der Grund für diese Anziehungskraft dieser Art von Gärten liegt mit Sicherheit daran, dass wir Menschen in einer sehr stressigen und hektischen Welt leben und viele unter uns sehnen sich nach Ruhe und Entspannung.

Dekorationselemente für einen japanischen Garten

Sollten Sie über viel Platz oder vielleicht sogar eine Wasseranlage auf ihrem Grundstück verfügen, könnten Sie eine Brücke bauen. Denn eine Brücke als Dekoelement für einen japanischen Garten ist ein großer Zugewinn – der auch spirituell gesehen aufgeladen wird. Die Symbolik der Brücke gilt als Verbindung von Welten und symbolisiert den Aufstieg in eine höhere Bewusstseinsebene.

Ein wichtiges japanisches Dekoelement ist auch Wasser, ob dies ein Teich, Wasserfall oder sogar nur ein Trockenwasser-Teich ist, spielt hier keine Rolle. Denn auch ein Trockenwasser-Teich, der als bergige Insel im Meer mit großen Felsen symbolisiert wird – steht für die Kraft des Lebens.

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