Heidekraut: Herbst-Feuerwerk in Violett und Purpur

Herbst hat Heidekraut seinen großen Auftritt: Die kleinen Sträucher sorgen für gute Laune in der Tristesse der nasskalten Jahreszeit. Alles, was Sie über Pflege und Gestaltung der Erika-Pflanze wissen müssen.

Heidelandschaft en miniature

Heidegärten werden immer beliebter. Sie sind anspruchslos, pflegeleicht und bieten – mit der richtigen Sortenauswahl – fast das ganze Jahr über einen abwechslungsreichen Anblick. Wer einen größeren Heidegarten plant, kann leichte Hügel und Sandwege in die Gestaltung aufnehmen, um das natürliche Aussehen von Heidelandschaften nachzubilden. Auch Findlinge oder mächtige Baumwurzeln bieten die Möglichkeit, natürliche Formen und Strukturen in den Heidegarten zu bringen. Solche Elemente lassen sich auch hervorragend in kleinere Gärten integrieren. Blühende Heidegärten sind nicht nur eine Augenweide, sondern gleichzeitig wertvoller Lebensraum für viele Insekten, Vögel und andere interessante Kleinstlebewesen.

Heidekraut im Steinbeet

Pflege- und Pflanztipps für Heide

  • Heidegärten benötigen viel Sonne, daher ist eine Südlage ideal.
  • Bei anhaltender Trockenheit muss zusätzlich gewässert werden, damit die Pflanzen nicht austrocknen.
  • Pflanzen Sie Heidekraut immer in nach Sorten geordneten Gruppen, um den für Heidebeete typischen Farbenteppich zu erzielen. Achten Sie jedoch darauf, die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinander zu setzen, da die einzelnen Exemplare Platz für ihre Entwicklung benötigen.
  • Bei Neupflanzung empfehlen sich 10 bis 12 Pflanzen pro Quadratmeter. Berücksichtigen Sie schon vor der Pflanzung die Blütezeiten, Blüten- und Laubfarbe sowie die Wuchskraft der einzelnen Sorten, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
  • Zwischenräume mit Rindenmulch abdecken bis sich ein geschlossener Heideteppich gebildet hat, so hat Unkraut keine Chance