Hortensien – geballte Blütenpracht

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Man kennt die Bilder von endlos langen, romantischen Hortensienhecken an den rauen Küsten der Bretagne, die als rosa und blaue Bänder die Landschaft durchziehen und die Vorgärten schmücken. Holen Sie sich diesem wild romantischen Flair nach Hause. Die dralle Blütenschönheit macht sich überall gut. Auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder sogar als Zimmerpflanze.

 Im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon – die Hortensie sollte geschützt und leicht schattig stehen. Direkte Sonne mag sie nicht, es sei denn, der Boden ist ausreichend feucht genug, dann verträgt sie auch ein sonniges Plätzchen.

Violett, Magenta, Blau bis Cremeweiß inklusive attraktiver Zwischentöne und Farbschattierungen wie aus der Malerpalette eines Künstlers finden sich in jeder einzelnen Blüte – und keine gleicht der anderen.

Schicke Topfparade im Schatten. Vor der dunklen Eibenhecke kommen die pastellfarbenen Töpfe besonders gut zur Geltung. Einfache Terrakotta-Töpfe aus dem Baumarkt mit wasserfester Farbe in den Lieblingstönen anmalen und mit hellrosa Hortensien bepflanzen. Fertig ist das Quartett.

Blaues Blütenwunder. Ein Blau wie es die Natur nur selten hervorbringt! Je saurer und aluminiumhaltiger der Boden, desto größer die Chance. Hilft man mit „Hortensienblau“ nach, macht so mancher rosa Hortensienbusch dann blau.

Hortensie und Tasse bilden ein zauberhaftes Ton in Ton-Ensemble. Die Blütendolden bestehen aus zahlreichen Einzelblüten mit einer unscheinbaren, kleinen fruchtbaren Blüte im Zentrum umgeben von großen farbigen Scheinblüten.

Neue Leidenschaft für eine alte Liebe

Hortensien (Hydrangea) stammen ursprünglich aus Asien, vor allem aus Japan, China und Korea. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fanden sie ihren Weg nach Europa. Die Namensherkunft ist nicht weniger romantisch als ihre Blüten. Der französische Botaniker Philibert Commerson gab ihr den Namen seiner Geliebten: Hortense.

Hortensien prägen seit jeher das Bild von Großmutters Bauerngarten, kein Stadtpark und keine Gartenschau verzichtet auf ihre Blütenbälle und als Klassiker zum Muttertag werden sie ebenso selbstverständlich verschenkt. Trotzdem galt dieser unermüdlich blühende Strauch lange Zeit als etwas altmodisch und bieder. Diese kleine „Durststrecke“ hat die Hortensie inzwischen locker überwunden. Dazu haben nicht zuletzt die neuen Züchtungen der letzten Jahre beigetragen. Seitdem gehören vor allem die Garten- oder Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) mit ball- oder tellerförmigen Blütenständen bei Jung und Alt wieder uneingeschränkt zu den absoluten Lieblingen unter den Blütengehölzen. Die neuen Hortensiengenerationen wie die “Everbloom“- Serie oder die „Endless Summer Collection“ sind unkomplizierte, winterharte Dauerblüher. Wie Rosen blühen sie mehrfach, und das nicht nur am alten Holz, sondern auch an den neuen Trieben. Selbst nach einem Rückschnitt, was bei Hortensien sonst nicht der Fall ist – und das macht sie unschlagbar beliebt – zu recht!

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