Charmante Herbstblüher

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Die Blütenschalen der Herbstanemone wirken filigran und edel. Sie öffnen sich von August bis Ende Oktober und können eine Höhe bis 120 cm erreichen.

Im Halbschatten kommen Japan-Anemonen gut zur Geltung. Sie entfalten enorme Fernwirkung, wenn sie z.B. vor der ruhigen Kulisse einer Eibenhecke stehen: Der Hell-Dunkel-Kontrast lässt ihre Blütenschalen leuchten. Damit Japan-Anemonen gut gedeihen, brauchen sie humus- und nährstoffreiche Böden, dazu eine gute Wasserversorgung, deshalb während Trockenperioden regelmäßig gießen. Im Winter in rauen Lagen mit einer Laub- oder Reisigschicht bedecken; im Frühjahr, nach dem Abdecken, eine Lage Kompost ausbringen. So versorgt man die hungrigen Prachtstauden mit Nährstoffen, ohne den Boden dabei zu bearbeiten – die empfindlichen Wurzeln sind dankbar dafür.

Silberkerzen© PdM

Gute Gesellschafter in halbschattigen
Beeten sind z.B. weiße Silberkerzen. Ihre langen Blütenstände auf schlanken Stielen scheinen förmlich über der Rabatte zu schweben. Aber auch Astilben, Eisenhut oder Winterastern harmonieren gut.

Alpenveilchen© PdM

Am Gehölzrand ergänzen Zwiebel- und Knollenpflanzen das herbstliche Blütenspektakel. Efeublättriges Alpenveilchen, Herbstkrokus und Herbstzeitlose fühlen sich im wandernden Licht vor Sträuchern und Bäumen wohl. Dort lässt man sie am besten ganz ungestört, dann bilden sie im Lauf der Zeit große Blütenteppiche. Herbst-Krokus und Herbstzeitlose sind übrigens echte Schnellstarter: Im Juli in die Erde gesteckt, blühen sie schon im September.

Aster© PdM

Auf sonnigen Beeten färben Astern das Saisonfinale ein. Zierlich und reich verzweigt ziehen Erika-Astern pastellfarbene, wolkige Schleier ins Beet. Glattblatt- und Raublatt-Astern
gibt es in zahlreichen Sorten und Farbtönen. Ihre voluminösen, 100 bis 160 cm hohen Büsche bringen Laubfülle in die Rabatte, brauchen aber auch eine gute Wasserversorgung und in jedem Frühjahr eine Lage Kompost als Düngung.
Ein paar Tricks verschönern Asternbeete. Rauhblatt-Astern verkahlen in trockenen Sommern gerne an der Basis. Wer niedrige Kissen-Astern davor setzt, kann das geschickt kaschieren. Gleichzeitig stützen sie die hohen, nicht immer standfesten Arten. Schneidet man einzelne Pflanzen im Juni um ein Drittel zurück, fördert dies die Verzweigung und die Standfestigkeit. Außerdem lässt sich so die Blütezeit bis zum Frost verlängern.

Chinaschilf© PdM

Filigrane Gräser sind für alle Herbstschönheiten die perfekten Begleiter. Mit ihren fedrigen Blütenständen bringen sie optische
Leichtigkeit ins Beet. Sind die Halme später dann vertrocknet, lassen Sie sie bis zum Frühjahr stehen: Im Winter, mit Raureif überzogen, sehen sie noch einmal ganz zauberhaft aus.

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