Blumen gegen Schneckenplage

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Mit Schneckenkorn, Bierfallen und Absuch-Aktionen kann man nur mühsam die schlimmsten Schäden verhindern. Schnecken sind Feinschmecker und riechen bis zu 200 Meter weit, was ihnen schmeckt. Genau hier können Gärtner ansetzen, um der Plage Herr zu werden.

In den alten Bauerngärten sprossen inmitten von Salat und Gemüse bunt blühende Sommerblumen. Sie schmückten nicht nur den Garten, sie schützten auch das Gemüse vor den Nacktschnecken. Dazu gehören: die duftende Bartnelke, Kapuzinerkresse, Männertreu, Jungfer im Grünen, Fingerhut, Portulakröschen, Akelei und viele andere. Sie alle sind bezaubernde Sommerblumen. Pflanzt man sie zwischen Gemüse und in gefährdete Blumenbeete, werden Schnecken wirkungsvoll ferngehalten.

Die blaue Lobelia, auch als Männertreu bekannt, wird von Nacktschnecken gemieden © Blumenbüro

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Frühling im Korb

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Der Februar ist der Monat, in dem der Kampf zwischen Winter und Frühling jedes Jahr auf´s neue ganz deutlich zu erkennen ist. An einem Tag erstrahlt der Himmel blau und die Temperaturen klettern schon auf knapp 10 Grad. Doch, was ist dann am nächsten Tag angesagt?! Graupelschauer und eisiger Wind.
Die ersten Schneeglöckchen haben sich einen Weg durch den noch frostigen Boden gebahnt (erstaunlich wie die das schaffen oder?!), doch die restlichen Frühlingsblüher schaffen es noch lange nicht. Da wir aber natürlich sehnlichst ein wenig Farbe brauchen geht es ab ins Gartencenter. Dort glaube ich, hat der Frühling im warmen Gewächshaus überwintert und gibt jetzt Stück für Stück seine Blütenpracht frei.

Da es aber in der echten Gartenwelt noch lange nicht so warm und kuschelig ist, wie im Gewächshaus, müssen wir unseren gekauften Frühling vor Frostschäden schützen. Darum finde ich es am besten, die Blumen in Kisten oder Körbe zu setzten. So kann man sie an schönen Tagen auf der Terrasse und den Balkon platzieren und in Szene setzen. Bei einem erneuten Wintereinbruch sind sie in wenigen Handgriffen im Keller oder Hausflur gut geschützt. Super Sache oder?

 

Fruehlings-Deko

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Mediterranes Flair auf dem Balkon

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Ein Olivenbäumchen neben dem Esstisch, blühender Oleander, der Duft von Orangen – Kübelpflanzen zaubern das Flair des Südens auf Balkon und Terrasse. Doch statt neue Gewächse zu kaufen, können Hobbygärtner sie selbst vermehren.

Am einfachsten ist die vegetative Vermehrung, das heißt mit Pflanzenteilen. Die Anzucht mit Samen eignet sich in unseren Breiten für die meisten Kübelpflanzen nicht, denn die Vegetationsperiode ist zu kurz. Zwar lassen sich Zitrusfrüchte, Litchi oder Kaffeebaum aus Samen ziehen, aber blühen und Früchte tragen werden sie nicht.

Die sonnenhungrigen Exoten gedeihen gut, wenn sie in lichtreiche Monate hineinwachsen können. Frühling und Frühsommer sind darum die geeigneten Zeitpunkte für die Vermehrung.
Alle Kübelpflanzen brauchen für die Anzucht einen hellen, warmen Platz, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Temperatur des Bodens ist besonders wichtig, das Substrat sollte gleichmäßig 20 Grad warm sein. Die Gewächse danken es mit mediterraner Pflanzenpracht.

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Profi-Tipps zur Gartenplanung

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Ein Familiengarten sollte die Bedürfnisse aller berücksichtigen – die von Kindern ebenso wie die der Erwachsenen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie alle Wünsche unter einen Hut bringen können, ziehen Sie einen Fachmann in Sachen Gartenplanung zu Rate.

Experten-Interview

Balbina Fuchs (Diplom-Ingenieurin für Landschaftsbau) vom Verband “Gärtner von Eden” gibt uns hilfreiche Planungs-Tipps.

Was ist das Wichtigste bei der Planung eines Familiengartens? 

Balbina Fuchs: Bei der Planung sollten sich unbedingt alle Familienmitglieder, die den Garten nutzen wollen, an einen Tisch setzen und ihre Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse offen aussprechen. Dabei sollte jeder Wunsch ernst genommen werden. In den meisten Fällen kann zwar nicht alles umgesetzt werden, aber alle sollten ihre Wünsche hinterher im Garten wiederfinden, so dass eine ausgewogene Mischung zustande kommt, etwa mit Spielbereichen für die Kinder und Ruhezonen für die Erwachsenen.

Wie unterteile ich den Garten sinnvoll?
Hanggrundstücke lassen sich durch unterschiedliche Ebenen gut strukturieren und damit eine Trennung der einzelnen Gartenbereiche erzielen. Bei ebenen Grundstücken übernehmen diese Funktion Sichtschutzelemente oder Heckensegmente. Auch die Wegeführung kann Bereiche trennen.

Wie viel Rasenfläche braucht man zum Spielen & Toben?
Kommt auf die Kinder an, wollen sie Fußball spielen oder wollen sie lieber ein Baumhaus? Die einen brauchen viel Raum für Bewegung die anderen lieber einen Rückzugsort zum Lesen oder Verstecken. Am besten mit den Kindern sprechen.
Was ist bei der Auswahl der Pflanzen zu beachten?
Viele Familien freuen sich über Nutzpflanzen, bei denen sie ernten oder naschen können, aber die Kinder auch schon bei der Pflege helfen können. Das können sowohl Obstbäume als auch Beerensträucher sein. Schön sind auch Frühlingsblüher oder solche Pflanzen, die sich im Jahreskreis zu Dekozwecken nutzen lassen, also zum Beispiel Zweige für den Osterstrauch liefern, sich im Winter dekorativ mit Lichterketten schmücken lassen. Außerdem sind solche Pflanzen interessant, die Tiere in den Garten locken, zur Blüte etwa Schmetterlinge oder Vögel, die die reifen Früchte ernten. Das ist ein Schauspiel, das Kinder immer sehr fasziniert. Beim Thema Giftpflanzen scheiden sich die Geister. Ich bin nicht der Meinung, dass im Familiengarten keine giftigen Pflanzen mehr stehen dürfen. Vielmehr finde ich es wichtig, den Kindern nahe zu bringen, welche Pflanzen im Garten stehen und welche man nicht essen darf. Wenn aber Familien auf Nummer sicher gehen wollen, kann man sie da natürlich beraten, damit keine unverträglichen Pflanzen im Garten vorkommen.


Und worauf kommt es bei den Spielgeräten an?
Diese müssen regelmäßig gewartet werden, damit das Holz nicht morsch ist oder das Seil der Schaukel plötzlich durchbricht. Toll sind auch Klettermöglichkeiten auf Totholz oder Matschmöglichkeiten für Kinder. Ein Sandspielbereich, vielleicht mit einer integrierten Viehtränke als Wasserlieferant, lässt sich auch schön mit Findlingen einfassen, die dann ins Spiel einbezogen und beklettert werden können. Wir versuchen immer, möglichst mit natürlichen Materialien zu arbeiten, damit sich die Spielgeräte nicht wie Fremdkörper im Garten ausnehmen. Soll es ein Trampolin sein, kann man aus Gründen der Optik eine bodenebene Variante wählen. Spielgeräte lassen sich auch pflanzen, zum Beispiel können Weiden zu einem Tipi oder einem Tunnel zusammengebunden werden.

Wie wird mein Garten kindersicher?
Ganz wichtig ist es, Kinder vor Wasser zu schützen, also den Teich zu umzäunen, einen Teichwasserbewegungsmelder zu installieren und Regenwassertonnen mit Gittern zu versehen. Das Wasser ist immer noch die größte Gefahr. Außerdem sollte ein Garten so umzäunt sein, dass Kinder nicht weglaufen können. Wer Mauern und Treppen im Garten hat, sollte eine Absturzsicherung installieren, und wie beim Thema Pflanze schon erwähnt, Kinder über eventuelle Gefahren von dieser Seite aufklären.

Gibt es Tricks, mit denen ich Kinderbereiche so anlege, dass ich sie später unkompliziert für einen Erwachsenen-Garten umnutzen kann?
Natürlich, wir legen die Gärten immer so an, dass Spielmöglichkeiten umgenutzt werden können, so kann etwa aus dem Sandspielbereich später eine Feuerstelle oder ein Teich entstehen.

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Heidepflanzen verleihen in jeder Jahreszeit im Garten schöne Lichtblicke

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Heidepflanzen im eigenen Garten erschaffen eine Aura der Gelassenheit und Ruhe mit einer einzigartigen Farbenpracht. Denn die immergrünen kleinen Sträucher sind nicht nur anspruchslos, sondern auch sehr genügsam und erfreuen zudem jedes Gartenherz.

Dank der Sorten- und Artenvielfalt können Heidepflanzen wie zum Beispiel mit der Schneeheide, englische Heide, Grauheide, Cornwall Heide, Besenheide und die Glockenheide den Vorgarten oder auch den Garten zu einer faszinierenden Heidelandschaft im Kleinformat angelegt werden.

Die optimale Pflanzenzeit der Heidepflanzen

Es gibt zwei Pflanzenzeiten im Jahr für diese pflegeleichten und robusten Pflanzen und das wäre im Herbst oder von März bis Mai. Aber der beste Zeitpunkt bleibt der Herbst, denn so können Sie schon im nächsten Jahr den Traum von Ihrem eigenen Heidegarten genießen. Selbst die Anordnung der Sorten ist egal, aber es ist wichtig, die Heide immer in Gruppen zu pflanzen. Denn nur so erzielen Sie später die gewünschte klassische Wirkung von verschiedenfarbigen Farbkombinationen. Daher ist es empfehlenswert 10 bis 12 Pflanzen der gleichen Sorte pro Quadratmeter zu pflanzen.

Wichtig ist auch, dass Sie darauf verzichten, die Heidepflanzen in symmetrischen Rabatten anzuordnen. Denn die Heidepflanzen kommen nur richtig zur Geltung, wenn diese auch durch kleinere Mulden oder Hügeln in die Landschaft mit einfließen. Ein Heidegarten erhält seinen ganz speziellen Charme erst dann durch die richtigen Begleiter und dazu gehören Staudengräser, Ginster, Wachholder oder auch Birken.

Besenheide

Wer unter Ihnen wenig Platz im Garten oder Vorgarten hat, muss auf keinem Fall auf eine Heidelandschaft verzichten. Denn durch einen Weg oder Rasenstück, die vom restlichen Garten getrennt sind, können Sie schon mit wenigen Quadratmetern mehrere Heidesorten sowie mit drei kleinen Nadelbäumen oder Sträuchern ein einzigartiges Heidestück realisieren. Schöne Akzente können Sie mit Gräsern, wie zum Beispiel mit dem Blaugras und Pfeifengras oder mit Sträuchern wie Thymian, Heidenelken, Disteln, Katzenpfötchen oder Königskerzen setzen. Und im Frühjahr können Sie mit Zwiebelblumen wie Krokussen, Schneeglöckchen und Wildtulpen Leben in den Heidegarten einhauchen.

Der Standort von Heidepflanzen

Zu den aller wichtigsten Säulen einer sachgerechten Pflege von Heidepflanzen, ist der Standort. Machen Sie hier alles richtig, reduziert sich der Arbeitsaufwand rund um die Kultivierung auf ein Minimum. Daher sollten Sie auf die Temperatur- und Lichtverhältnisse sowie auch der Bodenbeschaffenheit achten, das heißt:

  • Eine sonnige bis halbschattige Lage.
  • Luftiger Standort, ohne das eine Stauhitze im Sommer stattfindet.
  • Der Standort sollte eventuell im Einfluss von feuchter Luft und dieser kann in der Nähe eines Bachlaufs oder von einem Teich
  • Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und locker sein sowie einen sauren pH-Wert von 4,5 bis 5,5 aufweisen.

Das Schneiden von Heidepflanzen

Um die Vitalität der Heidepflanzen zu bewahren und um ein kompaktes Wachstum sowie eine eifrige Blühwilligkeit zu erhalten müssen Sie Ihre Heidepflanzen auch scheiden.

Glockenheide

Denn sonst die Pflanzen über Jahre hinweg zu sparrige Gewächse, die von innen her verkahlen und zudem nur noch an den äußeren Triebspitzen blühen. Außerdem bewahrt Ihr Heidegarten ein natürliches Erscheinungsbild, wenn Sie Ihre Heidepflanzen nicht einheitlich auf eine Höhe schneiden. Daher sollten Sie die Triebe auf unterschiedliche Längen kürzen. Und dies ist wichtig beim Schneiden:

  • Sommer blühende Heidepflanzen sollten immer, im zeitigen Frühjahr einen Schnitt verpassen.
  • Frühjahrsblühende Pflanzen unmittelbar nach der Blüte zurückschneiden.
  • Hochwachsende Heidesorten mit einem lockeren Habitus müssen Sie kräftig einkürzen.
  • Bei niederliegenden Heidesorten und Zwergsorten werden lediglich nur die zu langen Triebe sowie die alten Blüten weggeschnitten.

In puncto Überwinterung sind einige Heidepflanzen nicht immer winterhart. Daher ist es wichtig, dass Sie sich beim Kauf dieser Pflanzen genau erkundigen, wenn Sie die Heidepflanzen im Garten mehrjährig kultivieren möchten. Außerdem sollten Sie vor dem ersten Frost, die Pflanzen mit einer Schicht Laub oder Tannenwedeln abdecken. Und selbst bei einer intensiven Sonneneinstrahlung und gefrorenen Boden, diese Abdeckung bis ins Frühjahr beibehalten. Nur mit diesen Vorkehrungen für die Überwinterung bleiben Ihre Heidepflanzen gesund und munter und schenken Ihnen im Frühjahr eine schöne Heidelandschaft.

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Die Gestaltungselemente für einen japanischen Garten – A und O für Harmonie

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Ein japanischer Garten sollte ein Ort der Stille, der Ruhe und Geborgenheit sein, und durch diesen Hintergrund ist die oberste Regel – weniger ist mehr bei den Gestaltungselementen. Denn ein Japan Garten ist immer schlicht gestaltetet und trotzdem ist die Wirkung sehr verblüffend. Denn das Zusammenspiel der wenigen Elemente wie Sand, Kies und Stein hat bei einer Gestaltung eines japanischen Gartens Vorrang. Wasserspiele, Steinlaternen, wie zum Beispiel die Rankei-Laterne aus Granit und Steinfiguren spielen hier als Dekoration eine wichtige Rolle. Denn jeder einzelne Dekorationsgegenstand sowie jede Pflanze hat bei einem Japan Garten – seinen eigenen Symbolcharakter.

 

Japanische Gärten sind mit der Lehre des „Zen“ verbunden und diese buddhistische Meditationslehre kam im 12. Jahrhundert von China nach Japan. Das Ziel des „Zen“ ist die Erleuchtung mittels der Meditation und die Befreiung von Ängsten sowie Wünschen. Und genau diese Ideale beeinflussen auch die japanische Gartengestaltung sowie auch die Dekorationselemente hier in Europa. Und der Grund für diese Anziehungskraft dieser Art von Gärten liegt mit Sicherheit daran, dass wir Menschen in einer sehr stressigen und hektischen Welt leben und viele unter uns sehnen sich nach Ruhe und Entspannung.

Dekorationselemente für einen japanischen Garten

Sollten Sie über viel Platz oder vielleicht sogar eine Wasseranlage auf ihrem Grundstück verfügen, könnten Sie eine Brücke bauen. Denn eine Brücke als Dekoelement für einen japanischen Garten ist ein großer Zugewinn – der auch spirituell gesehen aufgeladen wird. Die Symbolik der Brücke gilt als Verbindung von Welten und symbolisiert den Aufstieg in eine höhere Bewusstseinsebene.

Ein wichtiges japanisches Dekoelement ist auch Wasser, ob dies ein Teich, Wasserfall oder sogar nur ein Trockenwasser-Teich ist, spielt hier keine Rolle. Denn auch ein Trockenwasser-Teich, der als bergige Insel im Meer mit großen Felsen symbolisiert wird – steht für die Kraft des Lebens.

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